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Las Vegas Experience

Große Aufregung, kleiner Abschied.


Nachdem ich mich von meiner ganzen Familie verabschiedet hatte mit den Worten: „I am not saying Goodbye yet, i am just going on Vacation“.....

ging es ohne große Tränen zum Westchester County Aiport. Kerstin kam überraschend auch her und hat sich nochmal von uns verabschiedet...


Der Flug ging zuerst nach Atlanta und anschließend nach Las Vegas. Flug verlief gut- mehr muss ich dazu nicht sagen.

Sobald wir in Vegas ausgestiegen waren, erwarteten uns am Flughafen schon die ersten Spielautomaten. Wuhu.

Total müde aber gut gelaunt machten wir uns dann mit einem Shuttle auf den Weg in unser Hostel. (kleiner negativer Beitrag: Sarahs Koffer ging beim Flug etwas kaputt, eine der rollen mussten wir jetzt erst mit super Klebeband wieder dran kleben). Unser Shuttlebusfahrer machte uns den ganzen Weg darauf aufmerksam, dass wir ja echt am hintersten Ende von Vegas leben, und das wir für das Geld auch in eines der billigen Hotels gehen hätten können....“nächstes Mal“ sagten wir.

Doch kaum stiegen wir aus dem Bus, kam uns auch schon der erste Drogen Mensch entgegen. HILFE.

Also sind wir schnell ins Hostel rein und haben eingecheckt. Irgendwie mussten wir aber an Food und Wasser kommen, also mussten wir unsere sichere Oase noch einmal verlassen und über die Straße in einen 7 Eleven gehen um etwas zu kaufen. Diese 20 Minuten waren vermutlich die ängstlichen in meinem Leben. Ich bin bestimmt weiß angelaufen vor Angst.

Im Supermarkt drin standen viele komische Gestalten, und Sarah und ich beeilten uns so schnell wie möglich alles zusammen zu finden. Sarah meinte immer: nur nicht anmerken lassen.

Vor der Tür gings auch los. Drogendealer, Prostituierte und fast überall standen Polizisten.

Da wir nicht so lange auf die Ampel warten wollten, überquerten wir in alter New York Manier die Straße bei rot. Wir dachten, das wär wohl die kleinste Sorge der Polizei. Aber Nein, einer der Uniformirten machte uns darauf aufmerksam, dass Jaywalken hier verboten ist und wir doch bitte das nächste Mal den Crosswalk benutzen sollen.

Zurück im Hostel hatten wir erst mal eine Krisensitzung: Wir müssen hier weg!!!!!!!! Das Hostel ansich war ok, sauber, ein Hostel halt, aber in Ordnung. Aber die Umgebung. Und Vegas ist keine Stadt in der man abends um 7 ins Hostel zurück kommt.

Nach 4 Stunden schlaf ging es für uns am nächsten Morgen um 4 wieder los. Wir mussten das Hostel verlassen und Richtung „Downtown“ Mitte laufen, weil wir dort für unsere Death Valley Tour abgeholt wurden. Diesmal waren die Straßen leer, aber gut fühlte sich keiner von uns.



Über Death Valley berichte ich später: so viel erstmal: auf unserer Bustour fragten wir uns um, wo wir wohnen könnten, was nicht so teuer wäre, und auf einmal sehen wir im Reiseführer, dass auch diese riesen Hotels am Las Vegas Bouldevard „Strip“, nicht immer soo teuer sind.

Nachdem wir dann nach unserer Wüstenerfahrung endlich wieder Handyempfang hatten, riefen wir bei den billigsten Hotels an..und man lese und staune: jetzt sitzen wir im Excalibur! Einem Hotel ganz oben am Strip, im Stil eines King Arthur Schlosses. Unter der Woche kostet das Hotel gerade mal 8 Dollar mehr pro Person als das Hostel (waren wir doof oder was?) und am Wochenende ein bisschen mehr: ABER: wir sind Sicher und das ist die Hauptsache.

NOTFALL GELD haben wir somit gut angelegt.

War das die Downtown Freemont Street Experience, von der man immr so viel liest? Na dann prost Mahlzeit^^ Nein im Ernst, Downtown kann vielleicht schon toll sein, aber nicht wenn man der Straße für 8 Blocks nach rechts weiter folgt.


Jetzt sind wir sicher und geniesen ein eigenes Hotel Zimmer am Strip Hat auch etwas...

Ok, jetzt aber zu Death Valley:

Unsere Bustour war total toll, es war ein kleiner Van, wir waren bestimmt nur 8 Leute, und deswegen wurde die Tour richtig klasse.

Anstatt dieses komische Castle anzuschauen, auf das die Amis voll scharf sind, änderten wir unsere Route spontan und unser Tourguide zeigte uns viele anderen Stellen- bestimmt um einiges besser.

Es war eine abteuerliche Fahrt durch die Wüste, aber einer der schönsten Tage in meinem Leben. (Wenn wir nicht die ganze Zeit darüber hätten nachdenken müssen, wir wir weg von der Freemont Street kommen, und wir wir unsere Koffer da rausholen^^)

Naja zur Wüste: Schaut Euch die Fotos an....obwohl man das bestimmt darauf nicht erkennen kann.

45°C und eine Stille................es war eine der besten Erfahrungen in meinem Leben.

WOW!


Gesten hatten wir eine Tour zum Grand Canyon, 120 Dollar billiger, dafür in einem riesen Bus mit 50 Leuten. Trotzdem toll. Der Grand Canyon ist auch ein wares Augenwunder......


Heute gibt’s Las Vegas für einen Tag und morgen geht’s weiter nach San Francisco.

Hier im Hotel muss man fürs Internet bezahlen, sodass Sarah und Ich uns das nur für einen Tag leisten können.

Ich werde versuchen weiterhin Bilder hochzuladen etc, aber es ist in Hostels verdammt schwierig, zumal wir auch nicht wirklich Zeit dafür haben.


Ansonsten gibt’s einfach massig zu erzählen, wenn ich wieder daheim bin.

Ansonsten: Jetzt kanns ja im Reisemonat nur noch gut werden

UND: VERGESST DIE RECHTSCHREIBFEHLER

 

13.9.08 17:24


So und jetzt ist es vorbei....

ein Jahr Amerika ist einfach um, rum, zu Ende, vollendet...finito......

Irgendwie ging es jetzt doch sehr schnell. Anfangs so schleppend, und jetzt viel zu schnell- wo ist die Zeit geblieben?


Und was hat dieses Jahr nicht alles mit sich gebracht? So viele Tränen vergossen wie in diesem Jahr habe ich schon seit der Pubertät nicht mehr smile

Heimweh und Abschiedsschmerz......

Am Sonntag haben Sarah, Kerstin und Ich uns von Manhattan verabschiedet. Gemeinsam werden wir dort nie wieder so schnell hinkommen. Und es wurde jetzt nach einem Jahr einfach zur Tradition- Leben läuft scheiße? Ok, macht nix, am Sonntag treffen wir uns im 9.46 Uhr Zug nach Manhattan. Nix zu tun in Westchester? Ok- die City ruft.....

und das war es jetzt einfach? Keine Freiheitsstatue mehr in Downtown, keine geräuchterten Pretzels an der 42nd Street, keine „Umbrella, Umbrella“ oder „watch, haaaaaandbag, handbaag...Gucci, Prada“ in Chinatown, keine nervigen Touristen am Times Square, keine Wicked Plakate am Broadway- und vorallem kein Empire State und kein Chrysler Building, das über einen wacht?


Zum Abschied sind wir drei noch einmal aufs Empire Statue Building hochgefahren......Goodbye New York von oben.

(Btw, for those who are wondering: man kann einen Rasierer trotz Sicherheitsmaßnahmen nach oben bringen^^ - wurde nachts ausquartiert und musste bei Kerstin schlafen, hatte also dementsprechend Gegenstände mit^^)

Farewell New York.


Nunja, der Hurricane Hanna am Samstag hat sich bis auf extrem viel Regen in Luft aufgelöst. Interessanterweiße waren wir drei auch so ziemlich die einzigen, die sich Samstagnachts noch auf dem Weg ins Pleasentville Diner gemacht haben- alle anderen haben sich in den Häusern verbarrikadiert.

So, nachdem ich dann Sonntagabend nach dem ganzen Goodbye dann einen kleinen Zusammenbruch erlitten hatte, und beinahe alle Taschentuchvorräte beiseite gerotzt hatte, waren alle Gefühle am Montag erst mal ausgelöscht. Abends musste ich mich von meinen schwedischen Freunden verabschieden. Traurig, aber da beide noch für ein weiteres Jahr in Amerika bleiben, sehe ich sie hier vielleicht nächstes Jahr wieder. Und wie sagte Anna: Its not a goodbye- its a : see ya! =)

Heute ist Dienstag, und somit musste ich mich von unserer Housekeeperin verabschieden- UND von Kerstin.....

Keine Worte...... Kerstin, du weißt- Du bist jemand ganz besonderes für mich!

Aber auch hier: keine Tränen....Heute Abend waren wir wiedermal bei meinem Lieblingsjapaner, es gab eine Farewellfete für mich, und eine Willkommensfeier für Mandy....Mixed Up Worlds.....aber auch hier keine Tränen, ja bis: ein Familienfoto mit Mandy gemacht wurde......(darauf reagiere ich immer noch nicht gut)..


So, und jetzt sitze ich hier: in einem Chaos aus Koffern, Kabeln etc. Irgendwie muss noch gepackt werden für morgen, Koffer gewogen, Akkus aufgeladen, und Bilder sortiert......ich weiß gar nicht wo mir der Kopf steht. Ich sehe es schon kommen: es wird eine kurze Nacht. Da Scott diese Woche leider auf Reisen ist und sich nicht verabschieden konnte, hat er mir gerade eine sehr liebe email geschrieben.... tja..wer hätte gedacht, dass ich nach so einem Jahr, so ein Jahr hatte????

Viele liebe Grüße nach Deutschland...mir stehen jetzt erst mal ein paar stressige Tage bevor. Inwieweit Zeit für das Internet bleibt ist noch ungewiss...... ich versuche mich zu melden Ansonsten: bis zum 3. Oktober =)


10.9.08 04:37


Hurricane Warnung *Ich muss auch jeden Scheiß miterleben in dem Jahr*^^

HELP!



Sally macht uns schon die ganze Woche verrückt, dass wenn am Samstag „the hurricane hits“, dann unser Wochenende ein bisserl chaotisch wird. Ich dacht mir immer, sie spinnt halt rum. Nunja, bis vor ner Stunde meine Freundin hier angerufen hat wegen morgen und meinte, wir sollten vielleicht nicht mit dem Zug nach NYC rein fahren, weil der Hurricane Hanna morgen New York streift, und wir vielleicht lieber in der Area bleiben sollten. Bei ihnen hätte die Polizei schon angerufen und Nachrichten hinterlassen, von wegen prepared sein und so...und ihre Familie denkt wohl schon ans Fenster abdichten etc (dazu muss man dazu sagen, dass sie echt gleich am Long Island Sound liegt) und Purchase hier 15 Minuten weiter land einwärts...



Nunja, jetzt sitze ich hier schon seit geraumer Zeit vor dem Fernseher und verfolge den Weather Channel....Hurricane Hanna wird uns hier oben in der New York Area viel Regen und Sturm bringen, aber das war wohl schon alles.....

Auf der einen Seite weiß ich, wie schnell die Amis über reagieren (Schnee im Winter und die Welt bricht zusammen), auf der anderen ist das hier ein eingewohntes Gefühl...Hurricane Warnung mit „Pack your bags, be prepared, go to the basement“ Warnung.....

 

Im Fernsehen reden sie von der Hurricane Season...nice.....hät ich die Gastfamilie aus North Carolina genommen, hätte ich jetzt ein echtes Evakuierungsproblem....oh man. Und manche Leute machen sich sorgen wegen den Waldbränden in Californien nächste Woche  

6.9.08 03:25


Somewhere in the world.....

Ja, es ist vielleicht wieder einmal Zeit sich zu melden. Momentan ist das Leben dermaßen ereignisreich, dass ich eigentlich gar nicht dahinter herkomme, alles immer festzuhalten. Dennoch war ich alles andere als motiviert letzte Woche.

Vergangenen Donnerstag kam Mandy, unser neues AuPair. Für sie war alles aufregend, und ich bin mir sicher sie hatte große Angst, als sie das Haus betrat. Aber auch ich habe ganz schön Blut und Wasser geschwitzt. Dennoch war alles in Ordnung, sie schien nett, die Familie nahm sie gut auf, bis sie dann am Abend ihre Gastgeschenke in der Küche austeilte. Spätestens da wurde mir klar, dass mein Jahr hier vorüber ist. Ich flüchtete also in mein Zimmer, um kurze Zeit später von Sally verfolgt zu werden. Jedes Mal, wenn die Tränen getrocknet waren, und ich versuchte wieder hinunter zu gehen, und irgendein Familienmitglied sah, ging es wieder von vorne los und Sally musste wieder Trösten ....Wir haben an diesem Abend viel geredet. Überhaupt hat sich unsere Beziehung an diesem Abend stark verbessert- zum ersten Mal in diesem Jahr habe ich vor ihren Augen geweint, und auch sie zeigte erstmalig mir gegenüber richtig Gefühle und nahm mich, oh Wunder, in den Arm. Sie meinte, ich hätte in meinem Jahr viel gelernt, gesehen und erlebt, und ich werde immer in ihrem Herzen bleiben, weil ich ihr erstes AuPair bin. Und sie wird mich nie vergessen, sie wird immer Teil einer 2. Familie somewhere else in the world bleiben.Nachdem ich schon so lange nicht mehr dermaßen geweint hatte, fragte sich mein Kopf, WIESO? Da warne Gründe, wieso ich nach Hause will, da waren Verhaltensweisen der Familie, Regeln als AuPair, die make me dont wanna stay. Die waren wie weggeblasen. Stattdessen, hatte ich eine Gastmutter, die meinte, sie wird hysterically cryen, wenn ich im Flieger nach Deutschland sitze. Und folgende schöne Situation ereignete sich: Ich saß auf meinem Bett, verrotzt, verheult, Sally sitzt mir gegenüber gegen den Schrank gelehnt. Und sie meint, ja das ist warum AuPair in America (Die Organisation) keine crisscross der AuPairs mag. Und ich sagte nur, „its only your fault, you are too nice“. Sally verließ darauf hin den Raum^^ und ich konnte nur sagen: „just kidding, i love you, thats why i am crying to much....you know that“. Und sie meinte nur: „ i love you too“ und schon wieder gabs hugs^^ Ein sehr Gefühlvoller, Emotionaler Abend. Sally meinte immer, NOBODY LIKES CHANGES!!!

Und meine Freundin Anna meinte Abends am Telefon, dass die Fluggesellschaften nach wie vor noch Flüge in die USA anbieten :D Nach Hause zu gehen würde nicht bedeuten niemals mehr zurück zu kommen. Und sie hat Recht...... Hier wird immer ein Platz für mich sein. Nur zurück „Nach Hause“ zu gehen ist so scary. Und nach all dem Chaos, nach so viel neuem, nach so vielen Veränderungen, fühle ich mich ausgelaugt und innerlich nicht mehr in der Lage, erneut ein neues Leben aufzubauen. Es kostet so viel Kraft. Aber: Chin up in the Air und big Smile =)

Ich habe hier in diesem Jahr unvergessliche Freunde gefunden! Das Wochenende habe ich mit ihnen genossen. Sonntags haben wir sogar die neuen AuPairs mit nach Manhattan genommen und Sightsseing gemacht. Beide waren gestern total kaputt. Aber wir hatten eine good time...... Und Mandy wächst mir ans Herz Der Abschied zu ihr wird mir sehr schwer fallen, wer hätte das gedacht?

Rein theoretisch würde sie in unsere Gruppe passen Und für sie sind so viele Dinge unglaublich und unwirklich, die für mich total normal geworden sind. „Wir stellen nasses Geschirr in den Schrank“ natürlich....“Wäsche die 20 Minuten in kaltem Wasser „gewaschen“ wird, kann ja nicht sauber werden“ natürlich. „ja wie jetzt, die Kinder können Eis haben, wenns in 5 Minuten, (bestelltes) Abendessen gibt.....“ sicher doch...und so weiter und so fort :D Ich freue mich schon auf Deutschland Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Darauf hin habe ich so lange hin gearbeitet. Und jetzt....... kommt es so rasend schnell. Nächste Woche hebt mein Flieger nach Las Vegas ab. Und 4 Wochen später: landet ein anderer in München. Es ist unwirklich, wie schnell das Jahr vergeht. Ich versuche jede Minute zu genießen.....wer weiß was kommt


Sarah, Kerstin und Ich haben uns am Samstag eine Friendssession gegeben: wie sagte Chandler zum Abschied: „I can't believe we are leaving this place!!!“ Nor can we..........

1.9.08 14:39


Nobody likes changes.....

 

but: ...the way home is not a point of no return....

 

29.8.08 04:36


Etwas, auf das man getrost verzichten kann....

musste mir aber trotzdem passieren........

Amerika verzichtet ja meist auf Blitzampeln jeglicher Art und schafft mehr Arbeitsplätze mit Streifenpolizisten. Richtig schön ist auch die Weihnachtsbaumbeleuchtung am Auto, wenn jemand „over gepulled“ wird..


ja, vielleicht kann man schon ahnen was jetzt kommt......

Gestern Abend war ich wieder mal bei Kerstin, wie auch am Abend zuvor. Wir saßen 2 Stunden im Auto vor Starbucks rum, hatten zu viel Coffee und trotz allem war ich recht müde. Von Chappaqua gibt es 3 verschiedene Wege, die zu mir nach Hause führen. 2 über Interstates und Parkways und eine über eine Landstraße (Highway). Der Weg geht meist schneller, da dort kein Verkehr ist, und nur wenige Ampeln einen aufhalten.

Der einzige Nachteil: man ist Nachts ziemlich allein und es ist SEHR dunkel.
Also, gestern Abend, kurz vor Mitternacht. Ich fahr also die besagte Kingstreet entlang, der MP3 Player düdelt vor sich hin. Nicht das ich den MP3 Player direkt vor dem Gesicht hatte, aber ich habe schon hin und wieder eine Taste für ein neues Lied gedrückt.
Auf einmal geht hinter mir das Polizeilicht an. Rot, Blau, Weiß. Es gab auch nicht mal Zweifel, ob sicher ich gemeint war, schließlich ist die Straße sonst leer. Also bin ich schön rechts angefahren......


Was weiß man noch von der Orientation? Hände ans Lenkrad, Licence, Registration, und ach du F**** wie geht denn das Fenster auf?????? (Hände zitterten wie wild). War ich zu schnell????
Und dann wie im Film, Polizist klopft ans Fenster, mit der Taschenlampe wird das Auto durchleuchtet (das ihm übrigens ein tolles Bild bot, da Scott das Auto voll beladen hatte, mit Koffer, Klappstühlen und Fahrrad und mir angewiesen hatte, es nicht auszuräumen, da er es machen würde, wenn er heimkommt.

„License and Registration please“

„Äh...yea.......i am from Germany...but i have something international....“ (gab ihm Führerschein und internationaler Führerschein, konnte aber die scheiß Registration nicht finden, die ist in jedem unserer Autos wo anders. Sally hat tausende Damenbinden im Handschuhfach wies mir vor kam, aber keine Registration....nach langem Suchen hab ich sie dann aber doch gefunden.)

„hm....what are you doing here?“
„I am an AuPair, a Nanny...“
„Is the car registred? To whom? Where are you headed to?“
„The Family i am living with....to Purchase“.
Polizist durchleuchtet nochmal das Auto, leuchtet den Zulassungskleber an der Windschutzscheibe ab...
der Führerschein würde ihm jetzt nix sagen, was mein Name wäre. Jakobs? Anke.....hm, ob das die deutsche Form von Anne wär.
Ich wär ein paar mal zu weit rechts an der Straße gefahren, deswegen hätt er mich jetzt angehalten.Obs dafür einen Grund gäbe.... (ja, es ist dark und late)
Ob ich was zu trinken gehabt hätte tonight....(yeah too much coffee, aber das hab ich lieber für mich behalten)....
Na wie auch immer, der Führerschein gab ihm Rätsel auf, und somit hat er mir noch eine gute Nacht gewünscht und ich durfte weiter fahren.

Schock lass nach.

Ich wusste, dass mir so was in meinen letzten 2 Wochen noch passiert, ich habe es gewusst. Immerhin bin ich nicht zu schnell gefahren :-p
Konnte dann natürlich für ein paar Stunden erst mal nicht schlafen, bleibt die Frage, ob es am Café oder an der Polizei lag.

(btw: mein NachfolgeAuPair wird in 6 Stunden vom Orientation Hotel abgeholt....)

28.8.08 14:46


Umzug back to life

Traurige Kurzmeldung:

der Fischi ist tot.......wohl nach der Versetzung in S**** Aquarium nach einer Nacht vom anderen Fisch gegessen worden........die ersten 2 Stunden war er noch fein, heute morgen durfte ich noch vor dem Frühstück eine Fischleiche raus fischen. Leider auch eine Leiche mit meinem Namen. J*** taufte den Fisch nämlich „Anke Cotton“ (Anke Watte).

Gestern Abend und heute früh stand ganz unter dem Zeichen: UMZUG!
Mein Zimmer unten im Keller sieht mittlerweile so aus:


Wiederum das Gästezimmer hier oben sah erst mal vorerst so aus:


Dafür bin ich hier oben fast wie im Himmel, ein bequemes Bett, eine DAUNENDECKE als Comforter, ein Fernseher, der Duschwasserstrahl im Jungsbadezimmer ist so stark, das man sich beinahe den Rücken massieren lassen kann , und das allerbeste: ein FENSTER! Nachdem ich jetzt in Vermont jede Nacht mit offenem Fenster geschlafen hatte, und die Geräusche der Grillen und der Vögel und des Windes genossen habe, musste ich dem letzte Nacht zum Glück keinen Abbruch tun. Ich könnte Stundenlang bei offenem Fenster da liegen und der Natur lauschen- und auch jetzt: dem Baum im Garten im Wind zu zuschauen ist eine tolle Sache.

Der Schritt nach Deutschland wird wohl vom Gästezimmer nicht mehr so groß sein, wie es direkt vom Basement gewesen wäre.

27.8.08 17:58


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