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Wieder so viel passiert...

Jetzt gehts auf einmal Ruckzuck. Heut früh hab ich meine Flugdaten bekommen. (Oder vielleicht auch schon gestern Abend, wer weiß:D).

Habe auf jeden Fall einen Direktflug von München nach New York. Mir ist so ein riesen großer Stein vom Herzen gefallen, vorallem weil ich schon eine Mitfliegerin kennengelernt habe. Jetzt ist das ganze irgendwie finalisiert...Nunja, obwohl ich's noch immer nicht glauben kann.

Und dann diese ganzen Abschiede. Habe irgendwie keine Lust mehr. Gestern Abend war ich mit 3 Kollegen noch auf nem Berg. War ein sehr lustiger Abend- so sehr gelacht habe ich schon seit langem nicht mehr. Eigentlich war es viel zu lustig um traurig zu sein. Und trotzdem...... Kein schöner Abschied. Morgen wird hier eine Familienabschiedsfeier sein, wenn ich daran bloß denke. Einerseits denke ich mir, ich mache das mit Absicht ne Woche vor meinem Flug, damit es nicht so stressig ist, aber andererseits schleicht sich dann der Gedanke, dass man alle nochmal sehen will, was ja aber auch nicht Sinn und Zweck der Sache ist. Ein Abschied sollte ein Abschied sein, auch wenn es sooo schwer fällt.

 

Gerade eben war ich bei Susi- habe den Abend wieder sehr genossen. Diese Vertrauthaut mit ihr bedeutet sehr viel. Da bin ich ganz ich und kann eine Freundin geniesen..... Definitiv ein Abschied den ich nicht will!!!! Vorallem weil sie die beste Freundin ist, die man sich nur wünschen kann. Da wird man richtig sentimental. Vorallem weil die ganze Situation mit verabschieden, Leute neu und anders kennen lernen etc hier eh schon genug Chaos mit sich bringt.

Eigentlich schon komisch- mir steht ein großes Abenteuer, ja beinahe ein neues Leben bevor, und ich merke erstmals wie viel mir das alles hier eigentlich bedeutet- dass ich ohne all das gar nicht leben will.

 

Nunja, muss jetzt dringend ins Bett, habe eh Schlafdefizite... 

1.9.07 22:48


You'll be with me like a handprint on my heart

Die Familienabschiedsrunde ist jetzt vorbei- jetzt stehen mir nur noch 5 Tage im good old Germany bevor. Es ist schon komisch zu sehen, dass einem der Abschied von Leuten, wo man es nie gedacht hätte, so unglaublich schwer fällt, und von anderen wiederrum recht leicht.

Und selbst bei Leuten, bei denen man davon ausing, dass es schwer wird- wird es noch trauriger.

Meine Patentante hat mir am Sonntag einen kleinen Ausschnitt aus "der kleine Prinz" vorgelesen. Obwohl ich zu diesem Buch bisher eigentlich noch keine besondere Beziehung aufbauen konnte, und ich lange Zeit gerbaucht habe um den Sinn dieser Textstelle zu verstehen, habe ich es jetzt letztendlich doch verstanden:

"Adieu", sagte der Fuch, "hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

"Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar," wiederholte der kleine Prinz um es sich zu merken.

"Die Zeit, die Du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig." "Die Zeit, die ich für meine Rose verloren habe...", wiederholte der kleine Prinz um es sich zu merken.

"Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen," sagte der Fuchs. "Aber Du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich."

"Ich bin für meine Rose verantwortlich", wiederholte der kleine Prinz um es sich zu merken......

 

 

.......................

 

 

5.9.07 14:02


Goodbye my friends........

So, das wird jetzt vermutlich der letzte Eintrag von meinem Schreibtisch aus werden. Wie es mit Internet in den Staaten ausschaut, kann ich auch noch nicht sagen, also.....We'll see!

Am Freitag gab es hier eine Überraschungsabschiedsfeier. Mehr überraschter hätte ich gar nicht sein können. Mir wurden noch ehe ich ins Auto einstieg, die Augen verbunden, sodass ich recht bald die Orientierung verloren hatte. Als wir dann endlich angekommen waren, stand ich in der Wohnung meiner Kollegin- und: alle meine ehemaligen Kollegen waren da Dazu noch meine besten Freundinnen.... und irgendwie war ich ja schon schwer geschockt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie alle nochmals wiedersehe. Es war ein sehr schöner Abend.

Gestern Abend gab es dann noch einmal den persönlichen Abschied von meiner besten Freundin Susi- wir kennen uns jetzt beinahe auf den Tag genau 4 Jahre , ebenfalls ein Abend den ich sehr genossen habe. Von Susi habe ich ein Armband geschenkt bekommen, auf dem unsere Namen und unser kennenlern Datum eingraviert sind- werde also am Montag doch recht viel Alarm am Flughafen auslösen, bei dem ganzen Schmuck an mir.

 

Ich bin momentan recht gespannt, wie wohl mein letzter Tag hier in der Familie sein wird. Es gilt noch einiges zu packen, und zu organisieren. Irgendwie kann es ich es noch gar nicht glauben, wie es sein wird, wenn mein Zimmer aufgeräumt und alles verstaut ist. Trotz all den komischen Gefühlen beim Abschied, freue ich mich trotzdem auf die neue Zeit in Amerika- ich freue mich auf meine Gastfamilie, auf die Kinder, die ungewohnte neue Arbeit und Umgebung. Momentan habe ich allerdings auch noch sehr große Angst- denn das Fliegen ist etwas für mich sehr ungewohntes. Es verursacht derzeit noch Bauchschmerzen.

 

Nundenn, man lasse den letzten Tag hier beginnen :D 

9.9.07 08:00


Arival in New York

So, da bin ich =)

Unser Flugzeug startete mit einer halben Stunde Verspätung in München, aber genau 8, 20 Stunden später sind wir alle total müde und erschöpft in New York am JFK gelandet. Mindestens das halbe Flugzeug war voll mit Au Pairs von mindestens 4 unterschiedlichen Agenturen. Die Stewardessen waren richtig überrascht, dass sooo viele AuPairs nach New York wollen Ein 9-stündiger Flug ist echt eine langweilige Sache musste ich feststellen. Obwohl ich wärrenddessen 3 mal aufs Klo und auf dem Gang rumgewandert bin, wusste man echt nicht mehr, wie man sitzen sollte. Einzig und allein Abwechslung verschafften die Einreisezettel, die es auszufüllen galt. Das gab mir kurz einen Adrenalinkick, da ich es natürlich nicht schaffte, die Zettel auf Anhieb richtig auszufüllen. Die 1 muss in Amerika nur ein Strich sein, und die 7 darf keinen Querstrich haben. WIe oft man sowas aus Gewohnheit doch tut, musste ich am eigenen Leib erkennen *lach*

Musste 3 neue Zettel anfordern, weil ich es nicht geschafft habe. Nunja, sie haben mich einreisen lassen Unsere Flugroute war auch sehr konfus, wir sind von München runter zum Bodensee und dann aber Frankreich/Brest über den Ozean nach New York. Viel über Wasser. Niemals über Grönland oder Irland (haha Papili^^)

Was gibt es sonst so zu berichten? In der Immigrationhall war es sehr heiß und alle waren wir sehr müde. Als wir 3 Stunden nach der Ankunft den Flughafen verlassen haben (ich durfte einreisen, auch mit viel Schokolade ) war das erste wir sahen/rochen/spürten die heiße, schwüle, feuchte New York Luft. Unglaublich wie klebrig alles ist.

Danach fuhren wir mit einem Bus 45 Minuten zu unserem Hotel. Anfangs schauten alle noch mit weit aufgerissenen Augen nach draußen aber schon nach kurzer Zeit wurden die Augen immer kleiner. Von America- Land of the free, bekam ich beinahe nichts mehr mit. Und auch jetzt noch, beinahe 24 Stunden später, fühle ich mich immer noch nicht richtig wie in den USA. Angekommen im Hotel wollte natürlich nur noch jeder schlafen...Aber nein, uns stand noch ein wahrer Marathon bevor, "show them the restaurant" "we are not hungry, only tired", "i want you to eat something.!!!" "No...please"...usw usw.

Gut, endlich mit den schweren Koffern oben im Hotelzimmer angekommen erwartete mich meine Mitbewohnerin, eine Brasilianerin. Die Englische Verständigung klappte noch einiermaßen, obwohl es nach Deutscher Zeit schon 4 Uhr morgens war. Obwohl noch die 3. im Zimmer fehlte fiel ich irgendwann todmüde ins Bett, konnte aber ewig nicht einschlafen. Als ich dann endlich im Tiefschlaf war, kam Anna, die dritte rein. Sie hatte in London ihren Anschlussflug verpasst und jetzt waren ihre Koffer verschwunden. OMG . Total verwirrt wusste ich gar nicht, was ich sagen sollte. Wo war ich, wer war ich? Und was war Englisch überhaupt für eine Sprache????

 

Heute morgen ging es schon besser, obwohl ich mich immer noch nicht an die Geräusche gewöhnt habe. Direkt hier um die Ecke ist ein Firedepartment, d.h. die ganze Nachtfahren die Feuerwehrwägen durch die Straße.

Der ganze Tag hier ist sehr durchgeplant, 7.30 Uhr- 8.15 Frückstück, 8.30- 1.00UHr Meeting, 1.00- 2.00 Mittagessen, 2.00- 17.30 Meeting, 17.30. Abendessen. Heute Abend hatten wir "frei" und haben uns auf eigene Faust erst mal Stamford hier angeschaut. Die Mall war aber enttäuschend, hatten wir uns anders vorgestellt. Aber wir wurden schon den ganzen Tag von der APIA (AU Pair in America) Frau vorgewarnt, dass die Amerikaner Au Pairs lieben und immer das gleiche Szenario stattfindet. "Where are your from?" "Germany" "Oh, so what are you? Au Pairs?" Tja, und dann hat man die Wahl, Ja oder Nein sagen. Da mir die Frage heute schonmindestens 5 Mal gestellt wurde, werde ich irgendwann den Rat der Dame befolgen und mich nur noch aus Tourist ausgeben

 

Die Meetings kann mich sich wie einen Schnellkurs in Amerikanischer Kultur vorstellen. Wie sind die Amerikaner drauf, was gibt es für Vorurteile etc etc etc. Fühle mich jetzt schon sehr gebildet....Wir hörten viele lustige Storys über AuPairs

Nunja, ansonsten gibt es momentan nicht viel zu erzählen, ich habe immer noch mit dem Jetlag zu kämpfen, hier ist es gerade mal 20.15 aber ich fühle mich tooodmüde.

Achja, Meine Gastmutter hat heute 2 mal angerufen und mich tatsächlich auch einmal auf meinem Zimmer erreicht. SIe war wiedereinmal voll lieb, und meinte, wenn ich etwas bräuchte solle ich nur zu emailen oder anzurufen, sie wäre ja in 15 Minuten bei mir. (Wie denn bitte anrufen? Habe schließlich vergessen mir eine Telefonkarte freischalten zu lassen *lach*) Nunja, brauche ja auch nichts. Donnerstag Mittag um 15 Uhr werden sie mich hier abholen *bin seeeehr aufgeregt* Abends hätten sie zu Hause ein Rashana (Ein jüdisches Fest, muss aber erst mal noch nachschlagen wie man es schreibt und was es ist) Dinner geben. Ich dürfte mir dann aussuchen, ob ich lieber mit der Familien und der ganzen Großfamilie (Sallys crazy parents werden auch da sein) feiere,oder ob ich lieber zu Hause vor dem TV relaxen will. Ich habe mich dann promt selber eingeladen... Egal wie kaputt ich sein werde, sowas kann man sich bestimmt nicht entgehen lassen.

(schon wieder uiuiuiuii--fire rescue)

Nundenn, ich werde mal versuchen noch ein paar Bilder hochzuladen und dann gehts ab ins Crazy Bad zum Duschen. by the way; die Klospülungen funktionieren beinahe so wie im Flugzeug, Klobürsten gibt es hier nicht und das Wasser schmeckt mehr nach Chlor wie im Schwimmbad

 

Ich merke schon an meiner Schreibweiße, das ich sehr konfus und müde bin...wie sagen wir 3 Mädels auf dem Zimmer immer? My brain is like gum....wuhuwuww....

Ansonsten geht es mir eigentlich gut, will nicht, dass ihr euch zuhause Sorgen um mich machen müsst!!! Bei unserem Meeting heute hieß es, dass alle AuPairs sich zuerst so fühlen, als ob sie in den Flitterwochen wären, aber irgendwann kurz danach kommt der Cultureshock. Nundenn, den Kulturschock hab ich schon gestern erlitten. Aber ich glaube, dass sich jedes AuPair so fühlt, und sich fragt, was zum Teufel uns geritten haben muss, dass wir ausgerechnet so weit weg mussten.

Zwischenzeitlich war ich sehr aufgeregt, weil wir es schwarz auf wei´bekommen haben, dass z.b. meine Gasteltern mich am Donnerstag "PICK UP" (kein guter Sprachenmix). Nundenn, das wird schon irgendwie werden. Wird auch Zeit, dass ich meine Sachen auspacken kann, und nicht nur aus dem Handgepack leben....

 

Good Night then... 

 

12.9.07 02:43


OH my God

Habe zwar nicht viel Zeit, da es gleich Früchstück gibt, aber der heutige Tag wird sehr stressig und wer weiß, wann ich wieder ins Internet komme. Außerdem möchte ich die Eindrücke von gestern Nacht nicht vergessen. Heute werden ja viele neue mit der Hostfamily hinzukommen. Also, gestern Abend ging es nach NEW YORK CITY!!!!!

Die Stadt ist der Wahnsinn. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu schreiben. Anfangs waren wir oben auf dem Rockefeller Center. OMG!!!! Die New Yorker Skyine ist bombastisch, sowas kann man gar nicht beschreiben. In Natura gaaaanz anders als auf Bildern. Mit unserem Reisebus sind wir quer durch Manhatten gefahren und ich saß die ganze Zeit nur mit offenem Mund am Fenster. Wir sind an dser Straße vorbeigefahren wo Carrie Bradshaw (?) wohnt (wirklich toll liebe Susi), und dann an der Straße wo tatsächlich Sarah Jessica Parker wohnt. Ansonsten haben wir noch die Freiheitsstatue gesehen, (sehr klein aber), Ground Zero, Times Square, waren auf dem Broadway....OMG. Weiß gar nicht, wo man anfangen kann, zu beschreiben. Dazu muss ich mir wahrscheinlich auch mehr Zeit nehmen. Ground Zero war erschreckend. Da vorgestern das 6-jährige Jubuläum war, sind überall Kerzen und Blumen und viele Leute waren zum Trauern dort (obwohl es 11 UHr Nachts war, aber New York ist die City die niemals schläft). Die Baustelle, bzw. der Platz ist riesig und unser Tourguide hat uns genauestens erklärt, wie groß die Türme waren (sowas könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Eine Bank neben Ground Zero sollten wir uns vor dem geistigen Auge veroppeln und so hoch waren dann wohl die Zwillingstürme.... Kann man gar nicht glauben..... So hoch gehen die Augen nicht. 

Alle Amerikaner, mit denen man redet sagen, dass sie sich von 9/11 nicht unterkriegen lassen wollen. Das jeder Angst hat, aber sie sich nicht von dieser besiegen lassen wollen. Man kann wirklich erleben, was dieser Tag in diesem Land angerichtet hat.

Als wir nach Manhatten reinfuhren, meinte unser Busfahrer, dass wir auf der Brücke nicht fotografieren darf seit dem 11. September. Dies sei illegal, und wenn man mit Blitz fotografiert kommt die Polizei und nimmt einem den Foto ab. Sie wollen nicht, dass man genaue Aufnahmen von Brücken und Hochhäusern macht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für ein Gefühl ist.

 

Ich habe noch viel zu erzählen, aber es gibt jetzt Frückstück und dann gehts wieder ab in den Konferenz raum....

 

Und heute Abend dann zum Rosch Haschana Fest Danke euch allen fürs Nachschlagen, habe ich auch schon getan. Bin schon sehr gespannt.

Fotos von Manhatten kommen bald, im Moment bin ich viel zu aufgeregt für so etwas.....

 

13.9.07 12:56


hiiiyyaaa

so, da melde ich mich mal aus meinem neuen zuhause. ganz am anfang moechte ich mich entschuldigen, wenn mein text ein einfaches buchstaben wirr warr wird, aber ich sitze momentan am pc meine gastmutter, weil das internet nicht so richtig tut, und somit muss ich mit einer amerikanischen tastatur leben. (hoffe das aendert sich bald).

Hm, was hat sich so ereignet? ich hatte totale angst meine gastfamilie nicht zu erkennen, aber als sie alle 5 dann den hotelgang entlang kamen, ist mir zuerst der vater ins auge gestochen. unglaublich he?

Sie sind alle total nett, momentan kann ich sagen, dass ich es nicht besser haette haben koennen. Die Gasteltern geben sich grosse Muehe mich ueberall miteinzubeziehen, sie sind sehr liebevoll und kuemmern sich wirklich sehr. die kinder sind wirklich bezaubernd, zu den beiden zwillingen habe ich auch schon einen recht guten draht, der 9jaehrige macht mir noch etwas sorgen. aber ich hoffe das wird auch noch. hm, was gibt es sonst noch zu sagen? ich finde nach wie vor mein zimmer nicht, ohne zu ueberlegen, ich muss immer nachdenken, wie ich von einem raum in den naechsten komme. aber das wird auch immer besser. meine gastfamilie legt sehr viel wert auf gesundes essen "wuhu"!!!!!! gestern abend waren wir einem japanischen restaurant, wo direkt vor unseren augen gekocht wurde auf dem tisch, und danach gab es eine ueberraschung fuer mich: alle kellner kamen und sangen mir ein happy birthday lied, und dann gab es ein besonderes eis f[r mich und es wurde ein foto gemacht. das steht jetzt als "herzlich willkommen" in meinem zimmer. it almost made my cry.

Tja, ansonsten, heute waren wir in einer kleinen stadt die aussieht wie in alten amerikanischen filmen, mit so einem dorfplatz in der mitte. morgen werde ich wohl autofahren lernen und am montag beginne ich mit der arbeit. wie oft ich hier an pc kann, weiss ich noch nicht. im prinzip immer solange ich nicht arbeite, aber momentan bin ich dabei einen guten draht zu den kindern aufzubauen und verbringe so viel zeit wie moeglich mit ihnen und nicht irgendwo anders.

Wenn ich zurueck kommen werde nach Deutschland, werde ich die Leute, die kein Deutsch sprechen mit ganz anderen Augen sehen, als zuvor. Ich merke hier erstmals wie es ist, nicht das sagen zu koennen, was man gerne sagen moechte. Ich bin es nicht gewoehnt zuerst nachzudenken und dann etwas zu sagen, also rede ich einfach drauf los, aber spontan fallen mir beinahe keine englischen woerter ein, sodass es echt schwierig ist, mich verstaendlich zu machen. Mit dem Kleinsten habe ich jetzt einen Deal gemacht: er bringt mir neue Englische Woerter bei und ich ihm einfaches Deutsch. Denn spontan wusste ich nicht mal, was Tennisschlaeger auf Englisch heisst. Die Kinder, bzw. die Familie ist sehr gebildet, sodass die Kinder dauernd sagen, ja, die sprichst ja kein englisch, weil du kommst ja aus Deutschland..."erzaehle uns von deutschland, ich will alles wissen". Trorzdem trifft man auf viele unterschiedliche Leute, ich musste z.b. schon erklaeren, dass man in Deutschland kein Englisch spricht (!!!) Oh Wunder- sondern Deutsch. Wieder andere wissen, wo Stuttgart liegt, und erzaelen Dinge, wie dass zum Beispiel ein beruehmter Taenzer von dort kommt (was ich wiederrum nicht weiss). Andererseits konnte ich bereits berichtigen, dass Stuttgart vor dem Berliner Mauerfall nicht im Osten lag!!!! *ggg* Schon lustig hier. Nundenn, ich bin mal gespannt, wie sich das alles entwickelt. Ich kann nur sagen, die Familie ist super, sie geben sich grosse Muehe es mir angenehm zu gestalten, ich bekomme jeden Abend vor dem Ins Bett gehen eine Umarmung. Jetyt bin ich nur mal gespannt ob das auch so bleibt, denn ich bekomme sehr oft zu hoeren: ab Montag ist das dein Job, jetzt kannst du dich noch ausruhen *ggg*

Achja, ich kann auch noch sagen, dass es wirklich sehr anstrengend fuer die Gastmutter ist. Gestern war viel Besuch da, ein Mann fuer den Pool, ein Gaertner, einer der nach dem Tennisplatz gesehen hat, und dann noch einer fuer die Klimaanlage und noch so ein Paar. Ein grosses Haus braucht viel Koordination. + die Kinder ziehen sich dreimal am Tag um (gehoert sich so), sodass echt mega viel Waesche anfaellt. Heute habe ich zum ersten Mal meine Waesche vor die Waschmaschiene gelegt (Wir waschen alle zusammen als Familie, nicht getrennt). Irgendwie hat sich bei mir aber noch nicht so viel angesammelt, da ich keine 3 Jeans pro Tag brauche (so viel haette ich auch gar nicht mit, aberirgendwie schaeme ich mich*gg* haette viel edlere Sachen mitnehmen sollen....)

15.9.07 22:47


Tja.....heute ist mein 2. Arbeitstag und meine Gastmutter ist den ganzen Tag ausser Haus. Da ich erst naechste Woche anfangen werde Taxifahrer fuer die Kinder zu spielen bin ich heute mit Betten neu beziehen, Waesche waschen und aufraumen erst mal bedient. Einerseits sehr gut, EEENDDLIIICH etwas zu tun zu haben, obwohl ich immer noch nicht weiss was ich recht tun soll, aber das wird sich hoffentlich bald geben. Anonsten...naja ich weiss auch nicht recht. Danke fuer all eure lieben e.mails, es ist schwer sie zu lesen, sodass ich es aufschiebe, wenn ich alleine im Haus bin, denn mit meinem Gesicht jetyt moechte ich nicht unbedingt jemandem unter die Augen treten.

Momentan bin ich nicht so auf der Hoehe, das Essen faellt mir sehr schwer. Es ist nicht die Art und Weise des Essens, mehr die Tatsache, ueberhaupt etwas in mich reinzu bekommen. Mein Hals ist wie zu. Die Schniefnasentaschentuecher, die ich von Euch, Mama & Papili yum Abschied bekommen habe, sind reserviert fuer besonders heulige Abende also bereitet euch darauf vor, mir spaetestens Weihnachten neue zu schicken. Eigentlich wiederstrebt mir hier in meiner jetzigen Phase zu schreiben, da ich nicht moechte, dass ihr euch Sorgen um mich macht, aber irgendwie...... Jeder erzaelt mir, dass die Familie super nett ist, auch unsere Housekeepingfrau, die mir heute geholfen hat die Betten neu zu beziehen (wieso haben Amerikaner sooooo viele Lacken im Bett?) meinte, dass manche Leute sehr genau sind und viel Wert darauf legen, dass alles richtig gemacht ist, und hier in diesem Haus waere es nicht so schlimm, wenn etwas falsch gemacht wird. Nunja, es erfreut mich dennoch nicht, wenn ich den Kindern morgens Cornflakes hinstelle ich jetyt schon an beiden Arbeitstagen jeweils korriegiert wurde, weil die Kinder heute nicht die Crunchies mit den blauen Baellen haben, sondern die mit den roten. Und das Maedchen soll doch lieber Zimtchrunchies bekommen.

Auf der Orientation haben wir gelernt, wie Amerikanische Kinder erzogen werden, und die Frau die uns das erklaert hat, macht ihren Job schon seit 14 Jahren, das heisst sie wusste, wie 30 andere Nationen und Kulturen auf so etwas reagieren und fragte oft: Do you think we are crazy???? Wir bejahten damals (letzte Woche ) alles, aber das es soooo wird.....OMG. Jedes Kind bekommt sein eigenes Essen gekocht, aber da es dies zu 90% aller Faelle nicht mag, kocht man halt nochmal was neues. Ab naechste Woche koche ich..ich frage mich nur , WAS???? Ausser Nudeln, Sandwiches, Shrimps, Pizza, Mac& Cheese, Hamburgern und Hot Dogs habe ich noch kein Kind etwas anderes Essen sehen. Und es ist mein Job,die Kinder zum gesunden Essen zu bringen. Obwohl sie nicht gezwungen werden..... Wer sein Essen nicht mag, muss nichts tun, ausser rumzujammern und es wird Neues essen gemacht. Wenn das Glas leer ist, muss immer der liebe Babysitter aufspringen und neues ranschaffen. Und immer soooo viel, so viel wie wir hier wegschmeisen, davon koennten sich andere Wochenlang ernaehren. Und wenn im Kuehlschrank sachen sind, die nicht mehr gut fuer die Kinder sind, wird eindach die Putzfrau gefragt. Tja......the american way of life. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Die Kinder sind vollkommen auf der Fernsehdroge und Nintendo DS. DS spielen ist unter der Woche verboten, ausser natuerlich auf dem Schulweg....Und ansonsten, die Kinder essen alle 3 zusammen, der Rest der Familie isst, wenn man will. Sonntags gibt es mit den Grosseltern Familiendinner.

Aber sprechen mit den Kindern ist sehr schwierig, weil welches Kind ist nicht total reizueberflutet beim Essen mit fernsehschauen, DS spielen und alle habe Stunde mal eine Gabel in sich reinstopfen. Bis zum Sommer durften sie sogar morgens vor der Schule TV schauen, aber meine HM meinte, dass das zu lange gedauert haette....TJJJAAAA....

Heute frueh hatte ich meine erste Asueinandersetzung mit dem 6-jaehirgen. Er wollte sich nicht anziehen. Aber hier in Amerika gibt es keine Bestrafung, erzogen wird hier nach dem Lobsystem. Nicht gut gemacht, kein Lob, ansonsten immer> Well done...Dafuer bin ich nicht gemacht. Kinder einfach zu nehmen und anzusiehen wie ich es machen wuerde ist hier nicht. Mein Englisch reicht aber lange noch nicht aus fuer die Diskussionen, die man sich mit dem Kind liefern muss, damit es sich anzieht. Tja, doof fuer mich in dem Fall. Wer schafft es die Kinder fertig zu machen? 3mal duerft ihr raten.

Heute Abend wird mein Abend sein, Abendessen "beaufsichtigen", also alle 5 Minuten fuer nachschub oder neues sorgen, dafuer sorgen, dass gegessen wird und dann alle Baden und ins Bett bringen. Mir grausst es jetyt schon davor.

 

Mama, Papa, Danke dass ihr eure Kinder zu wirklich selbstsaendigen Personen erzogen habt, und nicht nur zu Psydoselbststaendigen.

 

(War gestern Abend auf einem Meeting mit anderen AUPairs um uns die Gesettze im NY State anzuhoeren. War schoen meine beiden Roommates aus dem Hotel wiederzusehen*aus Brasielien und Schweden), Amerikanische Kinder sind uerball gleich*gg*, nicht dass ihr denkt, nur meine Familie waere so).

 

Nach was gutes zum Schluss, es gibt sehr viel juedisches Essen hier, zum familydinner oder so. Das ist echt nicht schlecht. Komisch sues gewuerzt oder so, aber trotzdem interessant. Und Jiddisch gleich dem Deutschen schon sehr

So, ich werde nach der Wasche schauen gehen und dann kann ich vielleicht ein paar Mails beantworten....

Liebe Gruesse aus dem Land far far away... 

18.9.07 16:47


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