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That happens if a movie is BRANDNEW!!!!

Samstagabend wollte ich zum ersten Mal seit ich hier in Amerika bin in ein Kino gehen und mir einen Film ansehen. Hm, gesagt getan- Sarah und Ich sind also ins Kino um uns Patrick Dempsey und Idina Menzel in "Enchanted" anzusehen. Vorneweg erst mal: amerikanische Kinos sind komisch, da man nicht für einen bestimmten Platz bezahlt, sondern sich hinsetzen kann, wo man möchte (kommt man zuspät sitzt man halt nicht mehr nebeneinander). Da wir aber ganze 3 Stunden auf den Film warten mussten, ist uns das ja nicht passiert :D Dann: süßes Popcorn gibt es in Amiland ja nicht, aber es wäre ja nicht Amiland, wenn es nicht andere verrückte Dinge gäbe. Man kauft sich also Popcorn (leicht gebuttert und gesalzt) und hat dann die Möglichkeit mit "Popcorn Seasoning" seine eigenen Popcorn zu kreieren. Zur Auswahl in diesem Kino standen: Caramel, Ranch, BBQ, Cheese und noch irgendwas anderes.....*räusper*

 

Ok, also nachdem ich auf mein gutes Popcorn verzichtet habe, auf meinem quitschigen Kinoklappstühlchen saß und mich des Kinoradios erfreut habe (es kam ein Lied aus "Wicked", konnte also der Abend beginnen. Nach Werbung hier und da, und Weihnachtskurzfilme hier und da, sollte es endlich beginnen. Walt Disney präsentierte: Enchanted. Eine Mischung aus Zeichentrick und Spielfilm- in New York City. Die ersten 10 Minuten verlief die Geschichte ungefähr gleich wie bei Dornröschen. Sie treffen sich, verlieben sich, heiraten beinahe...doch dann kommt die böse Hexe.....tja, und dann....hörte ich nur noch von Sarah: Der Film brennt. Und hinter mir meinte jemand: The movie is brand new: Die Filmrolle war abgefackelt.

Tja, wir sind natürlich nicht in Amerika, einem technisch so weit fortgeschrittenen Land, dass man das irgendwie beheben kann. Nach 10 Minuten Film war das Vergnügen aus. Es gab Geld zurück (und/oder Kinogutscheine *lol*) und das war es dann schon. Ob wir es jemals nochmal ins Kino schaffen?

 

Ok, 2. Teil des Wochenendes: New York City Wie könnte es auch anders sein? Eine neue Lieblingsstadt von mir, ganz ohne historischen Hintergrund Gesten gab es zum ersten Mal Schnee!!!! Und gleich richtig viel, ich hatte sogar schon die Befürchtung, dass die Schule ausfällt. (War zum Glück nicht der Fall, aber die Amis haben schon eine komische Beziehung zu Schnee. Meine Family hat glaube ich keine Winterreifen, Schneefrei bei Schulen kommt sehr häufig vor, und es gibt auch bei -8°C noch Leute, die in Flip Flops Rumlaufen...*brrrr*). Naja, sehr vorsichtig hab ich mein Autole dann zum Bahnhof kutschiert..(Räumdienste sind hier noch nicht erfunden, also in White Plains schon, aber bei mir hier hinten noch nicht).

In der City sind wir dann durch einen verschneiten Central Park gelaufen, und sind vor dem Rockefeller Center Schlittschau gefahren. (Da steht ein Riesen Weinachtsbaum- ist aus den Filmen eigentlich ganz schön berühmt.)

Endlich kam auch mal ein bisschen Weihnachtsstimmung auf....

3.12.07 17:07


Feels like home

in der Klasse meines 6-jährigen J.'s ist gerade das Thema "Weihnachten rund um die Welt", und verschiedene Länder mit ihren Weihnachtstraditionen werden vorgestellt. Germany wurde leider schon von einer anderen Mutter vertreten, die selbst aus Deutschland kommt, sodass ich diesen Part leider nicht übernehmen konnte.

Gestern habe ich aber die Lehrerin zufällig getroffen und sie fragte, ob ich nicht heute ganz kurz einen Besuch machen könnte und nochmal von meinen Erfahrungen berichten kann. Natürlich war ich wieder mal sehr aufgeregt, wie vor einer Prüfung in Deutschland, und ich dachte ich komme hier her um so einem Gefühl zu entgehen

Nundenn, die ganze Aufregung hat sich gar nicht gelohnt. Ich saß also vor einer Horde 1. Klässlern und habe nochmal ein bisschen was von Weihnachten in Deutschland erzählt, dass es bei uns viel früher Anfangt, dass wir Advent feiern, dass wir "little Christmas" mit Sankt Nicholaus haben, dass wir Weihnachtsmärkte haben, dass man manchmal den Weihnachtsmann am 24. treffen kann, weil er zu uns schon Abends kommt, dass wir ganz viele Weihnachtskekse haben....... Es war schöön in die Augen der Kiddis zu kucken Anschließend habe ich noch ein Bilderbuch vorgelesen (Arbeit ich komme ) und anschließend haben wir Tannenbäume aus Eiswaffeln gebastelt und die dann mit grünem Icing (ekelige Verziermasse) verziert und mit M&Ms, Froot Loops und Gummibärchen geschmückt. Basteln auf die amerikanische Art Eigentlich ne fetzig, witzige Idee, aber wo bekommt man bei uns schon grünes Icing? Nundenn, es war auf jeden Fall toll, wieder einmal sowas zu machen. Für den Fall, dass mir zwischenzeitlich Zweifel aufgekommen waren, ob ein Beruf mit Kindern das richtige für mich ist: wie weggeblasen. Ganz beflügelt bin ich wieder nach Hause gefahren und seither grinse ich nur noch von einem Ohr zum anderen. Ich glaube ich bin momentan einer der glücklichsten Menschen auf der Erde Ich habe der Lehrerin jetzt versprochen, dass ich Weihnachtskekse backen werde (habe soo viel davon erzählt), und jetzt freuen sich schon alle

Achja, die Lehrerin hatte ein schönes Plakat gebastelt über Weihnachten in Deutschland, als Überschrift stand: "Frohe Weimachten" (habe sie gleich verbessert und nochmal ein bisschen was an der Aussprache versucht zu verbessern Und unter dem Text klebten Bilder von 2 Kindern, in.....LEDERHOSE und Dirndl :D Und drüberstand: "Kids from Germany are dressed like this...

J. hatte mir gestern Abend schon erzählt, dass das einzige, an was er sich erinnert, ist, dass die German's fancy gekleidet sind *lach* Die Lehererin fragte mich, dann, ob das schon stimmt, mit dem Dirndl und der Lederhose und ich wollte sie eigentlich verbessern, aber 20 Kinderaugen starrten mich so groß an, da konnte ich nur sagen: in manchen Teilen Deutschlands, aber nur manchmal.... Unser Mythos bleibt also aufrecht erhalten......

 

Ach, ich bin jetzt so gut gelaunt, wie schon lange nicht mehr....  

 

7.12.07 17:18


Chanukka ist jetzt beinahe vorbei. Die vergangene Woche war sehr vom jüdischen Lichterfest geprägt. Auch wenn meine Familie hier nicht streng gläubig ist, es wird genauso traditionell gefeiert wie bei mir zuhause Weihnachten.

Am ersten Abend, am Dienstag, gab es jüdisches Essen ("Matzoball Soup" und Kartoffelpuffer), anschließend wurde die Menora angezündet (der Kerzenhalter mit den 9 Kerzen), der Spruch aufgesagt und dann die Geschenke ausgepackt. Mir wurde sogar erklärt, warum Chanukka gefeiert wird. Ich dachte immer, aufgrund einiger Literatur würde ich genauestens Bescheid wissen, aber es ist doch nocheinmal etwas anderes, es mit zu erleben.

Die Menora ist ein Licht, das niemals verlöschen darf. Vor langer, langer Zeit war in einer Synagoge nur noch ein kleiner Rest Öl übrig, das gerade mal für ein bisschen Licht reichte. Zur Herstellung neuen Öles wurden aber 8 Tage gebraucht, und wie durch ein Wunder, verlöschten die Kerzen nicht, sondern brannten die ganze Woche durch. Seitdem wird also Chanukka gefeiert.

Mir läuft jedes mal ein Schauer über den Rücken, wenn der Brachot gesprochen wird. Es ist schon sehr interessant an einer anderen Religion teilnehmen zu können, so etwas habe ich in meinem Leben bisher noch nicht erlebt. Heute habe ich auch einmal versucht herauszufinden, wie man das Fest denn nun wirklich schreibt, denn teilweiße wird es nur mit einem "H" geschrieben, und manchmal mit dem "CH". Antwort auf meine Frage war, dass also "CH" der hebräischen Version näher kommt, und daher geläufiger ist. Die "richtige" hebräische Version wird nie benutzt, weil es dort anscheinend ähnlich viele Schriftzeichen hat, wie im japanischen. Und da die USA ein Melting Pot ist, hier also folgedessen alles zusammen kommt, UND weil die Amerikaner kein "CH" aussprechen können, wird es hier oft als "Hanukka" geschrieben. (Jetzt bin ich auch mal schlauer ). 

Überhaupt musste ich die vergangen Wochen feststellen, dass die USA doch eigentlich sehr tolerant sind. Hier lieben sehr viele Mexikaner, und spanisch ist hier die 2häufig gesprochene Sprache. Deshalb sind auf den meist käuflichen Produkten auch immer 2 Sprachen vorhanden, Englisch und Spanisch. Und da hier der jüdische Glauben sehr stark vertreten ist, wünscht man sich auch nicht "Merry Christmas", sondern man bekommt von allen Seiten zu hören "Happy Holidays". Überhaupt- wie oft läuft man an kosheren Bäckerein vorbei, oder kommt an spanischen oder jüdischen Delikatessen Läden vorbei. Wenn ich jetzt an der Stelle erwähne, dass sofort wieder der Gedanke aufkommt, Deutschland sei Ausländerfeindlich und doch noch rechts eingestellt. Wir haben viele türkische Mitbürger und viele Dönerbuden, ja, aber kommt bei uns jemand auf den Gedanken, sich gegenseitig frohe Feiertage zu wünschen? Hier wird man vor Lauter Chanukka etc beinahe erschlagen. (Gut, es leben warscheinlich weitaus mehr Juden in Amerika als in Deutschland, aber dennoch.....)

 

An dieser Stelle: Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit (habe heute mit meinen Twins Ausstecherle Gebacken....die Küche sah nachher aus, wie ein Schweinestall- aber immerhin habe ich jetzt etwas traditionell Weihnachtliches von Zuhause ) Und da ich gerade dabei bin köstliche Milkaschokolade zu verspeisen- warum hat Milka seine Verpackung verändert? Dieser wiederverschließbare Verschluss macht auf mich eher den Eindruck Kindersicher zu sein.....

9.12.07 02:17


There are bridges you crossed, you didn't know you'd crossed, until you've crossed

"Because happy is what happens, when all your dreams come true....so i couldn't be happier...."

 Dieses kleine Liedchen habe ich vorher beim Abendessen kochen vor mich hingeträllert Was mich in solch glückselige Lage gebracht hat? Es kam ein Päckchen aus der Heimat mit Spätzle und Soß :-p Meine Gastmutter meinte im vorbeigehen nur, ich sollte die Kids mal von der "German Pasta" probieren lassen, von der ich schon so lange schwärme Und ich hab gekämpft wie ein Berserker (??) und hab meine Spätzle verteidigt....ich geb die doch ned großmütig ab, wo ich doch nur so wenig hab Auf jeden Fall vielen Dank Kerstin

Ansonsten stand diese Woche ganz im Zeichen von Weihnachten ( )...letzten Sonntag bei der Chanukka Party hier im Haus standen alle im Wohnzimmer und haben Geschenke ausgepackt, und ich habe mir noch nie im Leben so sehr gewünscht KEIN Geschenk zu bekommen, weil ich keine Gegengeschenke hatte. Nundenn, habe trotzdem einen Pullover und eine Weste bekommen- und seither bin ich noch mehr auf der Jagd nach dem "perfekten" Geschenk.

 

Im Moment bin ich wieder in ein Loch gefallen, die Amerikaner Weihnachten sehr, und mir ist es gar nicht nach Weihnachten zu mute. Weihnachten ist eigentlich ein Fest, dass man bei seiner Familie feiern sollte.....aber mittlerweile bin ich auch in einem Teufelskreis gefangen- wenn ich jetzt nach Hause fliegen würde, dann würde ich auch einiges von meinem jetzigen Leben hier vermissen. Aber da man nicht alles haben kann......

 

 

13.12.07 02:58


Ganze 3 Wochen zu spät....

... aber dennoch ist sie jetzt da: die Vorweihnachtszeit, bzw. die Weihnachtsstimmung.

 

Die vergangenen zwei Tage kamen schöne Packete aus dem guten alten Deutschland

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Ich habe mir jetzt hier eine kleine Weihnachtsecke eingerichtet und kann jetzt Schokoladenkränzchen essend hier sitzen und Weihnachtsmusik lauschen.

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Eigentlich könnte Weihnachten in den USA so schön sein....*augenlied herunterzieht* Es kommt aus jedem Lautsprecher, immer und überall Weihnachtsmusik (sogar aus den Lautsprechern über den Verkehrsampeln) und die Musik reicht von sehr gut (Celine Dion ) bis zu sehr schlecht (sehr schlechte Technomusik).

 

Gestern Abend hat mich Sally darauf aufmerksam gemacht, wenn in der Frühe das Telefon klingelt, dann fällt die Schule aus. (also noch ein Grund neben dem Telefon zu schlafen- langsam verstehe ich, wieso in amerikanischen Filmen die Leute immer eine Telefon neben dem Bett haben, siehe die Geschichte mit der Alarmanlage neulich). Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht zwecks einem Ausschlag (andere Geschichte), war ich also heute früh sehr glücklich, meinen Wecker auf eine Stunde später stellen zu können, weil die Schule für H. ausgefallen ist. Als ich dann um halb 8 aus dem Bett gekrabbelt bin musste ich allerdings feststellen, dass draussen gar kein Schnee lag. O_o. Nichts, es sah aus wie immer. Nachdem ich die Twins in die Schule gebracht hatte und H. den ganzen Morgen hier entertaint habe, rief dann auch die Grundschule an, dass wegen schlechtem Wetter (?????) heute early dismissal ist und alle Nachmittagsaktivitäten entfallen. Gegen 12 fing es dann EEENDLICH mal an zu schneien . Sally hat die Kids geschnappt und ist mit ihnen zum Doc gefahren und ich habe mich mit Weihnachtsgeschenken beschäftigt . Hinter unserem Haus und einem Wald befindet sich eine Feuerwache, und wie ich den Sirenen entnehmen konnte, ging da ganz schön die Post ab. Sally rief ständig an um mir zu sagen, ich solle das Auto in die Garage fahren, sie käme später, auf den Straßen sei die Hölle los, etc.... das Licht begann zu flackern (achja, hab vorher von Sally erfahren, das heute Nacht bestimmt der Strom ausfällt...)...die Amis are going crazy....Scott kommt jetzt doch nicht heute Nacht mit dem Zug nachhause, sondern erst morgen, wir hoffen, dass die Vorräte halten, und höchstwarscheinlich ist morgen überhaupt gar keine Schule, denn es schneit ja....

Mal als Erklärung an die Leute zuhause: Nicht dass Ihr jetzt denkt, hier läg jetzt ein Meter Schnee. Nein- wir sprechen hier von höchstens 5 cm!

Ich liebe Amerika

14.12.07 03:27


100 Tage

Heute ist mein 100. Tag in den vereinigten Staaten von Amerika. Kaum zu glauben- 100 Tage in einem vollkommen fremden Land mit einem komplett anderem Leben. 100 Tage lang habe ich Euch zuhause jetzt alle nicht mehr gesehen. 265 folgen noch. Eigentlich erst ein sehr kleiner Teil, dennoch habe ich das Gefühl schon sehr viele neue Erfahrungen gemacht zu haben. 100 Tage, die kaum unterschiedlicher sein könnten. 

Jeder, der einmal AuPair war, weiß, dass das Jahr einer Achterbahnfahrt gleicht. Heimweh, Lebenslust, Freude und Trauer wechseln sich ständig ab. Dennoch: ohne hier zu Leben, ist es glaube ich nicht möglich, Einblicke ins das amerikanische Leben zu erhalten. Und ohne hier hergekommen zu sein, hätte ich nie erahnen können, was es tatsächlich heißt: AuPair in Amerika zu sein.


Dinge, die ich bisher hier sehr supi finde:

 

  • Ich habe hier bisher 3 Freunde gefunden, die mir das Leben hier sehr erleichtern, ohne sie wäre es hier sicher ungleich schwerer.
  • Trotz allen Hoch's und Tief's hier in meiner Familie, habe ich bisher dennoch großes Glück gehabt, was das Reisen betrifft: Washington DC, Florida, nächste Woche Vermont......
  • Die Leute gehen hier im Schlafanzug einkaufen. Habe ich persönlich jetzt zwar noch nicht getan, aber ich spiele mit dem Gedanken einmal mit der Jogginghose meine Twins zur Schule zu bringen (OBWOHL-da wären dann wieder die aufgetackelten High Society Frauen...hmhm)

  • Sonntags hat alles offen- es hat seine Vorteile, vor allem für AuPairs, die nur am Sonntag ihren freien Tag haben UND die Läden haben bis um 10 oder 11 Abends offen!!!! Mein Lieblings Stop& Shop Laden hat sogar bis Mitternacht offen....das ist schon klasse! THEORETISCH könnte man also IMMER einkaufen gehen.

  • Ampeln= Richtwerte (Im Prinzip gilt das nur fürs Abbiegen, aber es gibt auch Straßen, da fährt man auch gerade aus bei Rot )

  • Siezen und Duzen entfällt- habe seit ich hier bin genau einmal eine „ältere“ Deutsche Frau getroffen und war erst mal Sprachlos, „Sie“ zu sagen, kann man verlernen


 

 

 

 

Dinge, die leicht verwunderlich sind:

  • alle Geldscheine haben die selbe Farbe..... gibt ein bisschen ein Kauderwelsch im Geldbeutel- immerhin habe ich mir jetzt angewöhnt sie dem Wert nach zu sortieren.

  • An der Supermarktkasse wird alles in 100 Plastiktüten eingepackt, ich versuche den Kassieren immer die Sachen wegzunehmen und so in den Wagen zu legen, aber dann wird man schräg angeschaut.

  • Verkehrsregeln sind noch nicht wirklich erfunden hier....rechts vor links, rechts überholen..*räusper* ABER: wenn man es eilig hat- !!!!

  • Einkaufswägen bekommt man ohne Geld reinzustecken, hat aber den Nachteil, dass sie jeder einfach überall rumstehen lässt- was "manchmal" Parkplätze raubt.

  • Die Amis bekommen einen „Excuse Me“ Sender bei der Geburt eingepflanzt, sobald man in den „Personal Space“ eines anderen tritt, Entschuldigung...

  • Man weiß vorher nie genau, wieviel etwas kostet, weil immer noch die Steuern hinzukommen. Die übrigens in jedem Bundesstaat anders sind, bzw. z.b. in New York City teilweiße ganz entfallen.

  • Die Türen bei öffentlichen Toiletten lassen etwas zu wünschen übrig. Links und Rechts sind jeweils 5 cm Platz, ist zwar interessant, wenn man von außen andere Leute beobachten kann, aber weniger lustig, wenn man selber drin ist :D

  • Taschentücher gibt es hier nur in in Boxen, wenn man Päckchen haben will, muss man im Laden bei „Reisezubehör“ schauen. Und: Sie sind so dünn, dass man sich glatt die Nase wundputzt, wenn man mal wieder ein deutsches Tempo in der Hand hat. Aber: Es ist sowieso unhöflich hier die Nase zu putzen- man zieht ja lieber hoch 

  • Fernsehen: Es gibt hier nur sehr, sehr vereinzelt diese „home made“ videos, die in Deutschland so stark im Trend waren, als ich abgeflogen bin.*dem Himmel sei Dank* Dennoch ist amerikanisches Fernsehen ein interessanter Punkt für sich: Es gibt einzelne Kanäle für alles. Es gibt 1 Kanal nur für diese „Pannen, selbst gefilmt“, einen eigenen Kanal nur für Hochzeiten etc, etc....Das beste an den 50 Filmkanälen hier ist aber: wenn man den Anfang eines Filmes verpasst- egal, er kommt in der nächsten Stunde nochmal...und das 3 Wochen lang. Und nach 3 Wochen verändern sich die Filme und es kommen neue. Seit ich hier bin, konnte ich also schon durch „Perfect World“ „Independence Day“ „Big Daddy“ und „Nachts im Museum“ zappen- habe jetzt alles schon mehr als genug gesehen.....


  • Essengehen: Ist anstrengend und keines wegs erholsam. Tip geben- man muss immer nachrechnen, wie viel man jetzt extra dalassen muss, etc. Zweitens: Das Abkasieren geschiet meist nur mit Karte.....Bargeld wird komisch angeschaut. Jedes AuPair sitzt erst mal mit nem großen Fragezeichen am Tisch ABER: Leitungswasser ist kostenlos. Schmeckt zwar nach Chlor, aber nach 100 Tagen hat man sich dann doch ganz langsam daran gewöhnt.....

Ich fühle mich momentan eher so, als wäre ich schon weitaus länger hier, als nur 100 Tage. 100 Tage, was ist das schon???? Allerdings muss man sagen, bekommt man als Alkohliker nicht eine Marke, wenn man 100 Tage trocken ist? Wird es, nachdem man die ersten,kritischen 100 Tage geschafft hat, leichter?

Ich hoffe doch sehr. (Heimweh kommt und geht- momentan plagen mich Zahnschmerzen, was der Sache nicht sehr dienlich ist).

Aber- die wichtigste Regel in einem Jahr wie diesem ist: Das Jahr wird das- was man selbst draus macht!!!! Auch wenn es schwer ist- hier zuhausesitzen und heulen zeigt mir nicht das Land. Und so werde ich weiterhin meinem Vorsatz treu: Jede Woche etwas Neues entdecken (und sei es nur gutes Pumpernickel Vollkornbrot im Ökoladen Tradar Joe's ).  

18.12.07 18:00


Frohe Weihnachten!!!

Morgen gehts also für ein paar Tage nach Vermont in den "Urlaub". Bin mal gespannt, wie k.o. ich nächste Woche sein werde.

Ich wollte euch an dieser Stelle nur allen mal schöne Weihnachten wünschen, da ich vermutlich ohne Internet sein werde. Ich vermisse Euch alle jetzt schon, und Weihnachten wird dieses Jahr sehr, sehr komisch werden. Aber: es ist nur ein Weihnachten, und nächstes Jahr kann man dann alles wieder geniesen....

 

Merry Christmas to everyone

 

 

 

 

21.12.07 03:29


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