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Random Thougts as an AuPair

    Nachdem ich heute früh um 4.30 Uhr von einem Jet lag geplagten Baby lauthals geweckt wurde (die halbe Familie ist gestern nach 2 Wochen Türkei (es hat jemand geheiratet) wiedergekommen.... Familie mit Baby musste bei uns zum wiederholten Male übernachten...), hätte ich mir eigentlich nicht gedacht, dass mein Tag noch so schön werden könnte. Hatte mich mit Kerstin zum Lunchen verabredet (man, wird mir das abgehen in Deutschland, wenn man über Mittag Arbeiten muss!!!), und anschließend sind wir hier bei mir in den Pool gegangen und es sind ein paar Klasse Fotos entstanden- aber seht selbst, da ich jetzt auch endlich alle Bilder aus DC von Kerstin und Sari habe, HABE ICH SEHR VIELE NEUE BILDER HOCHGELADEN!!! Ja, das Jahr geht langsam dem Ende zu..... eigentlich sollte ich anfangen meine verbleibende Zeit zu genießen :D

    Habe heute mit meiner kleinen mit so kleinen Nici Tieranhängerschäfchen gespielt. Ich hab halt ganz deutsch den Schafs laut gemacht: „Mähäääää“und sie kuckt mich nur so an und meint: Was hast du gesagt??? Und ich habs wiederholt und sie lacht und findet es niedlich...daraufhin habe ich sie mal gefragt wie denn ein Schaf in Amerika macht Und dann meinte sie: „bahaaa“ und ich durfte den ganzen Abend mit „Mähhää“ kommen. Vermutlich klingt „määähäää“ dem Schafs laut ähnlicher als das „bahaa“ aber in Amerika gibt es ja kein „Ä“ So leicht kann man Kinder erfreuen...

    Mittwochs gibt es hier in White Plains immer einen internationalen Markt, auf dem ich mir heute ein SUPER Sauerteigbrot für nur 2 Dollar erstanden habe. Habe erst etwas gezögert, schließlich kann man die Sachen nicht vorher angreifen um festzustellen ob sie Amerikanisch( d.h. Gummiartig) sind. Aber für diesen Betrag konnte man es ja riskieren- und siehe denn: BROOOT!!! Schmeckt zwar mehr so wie wir unser Ciabattabrot essen würden in Deutschland, aber man muss wirklich was kauen. Da ich es gleich zum Abendessen mit meiner letzten Dose Schinkenwurst gegessen habe, liegt das Brot jetzt oben in der Küche. Ich hoffe es bleibt dort auch bis morgen- nicht dass es einer wegschmeißt, weil sie denken, es sei schlecht, weil es so „hart“ ist....Werde jetzt also Brot essen bis zum Umfallen :D

    Da ich noch nicht weiß, wie der Rest der Woche ausschaut, wünsche ich Euch allen schon mal einen schönen 4th of July =) Am Freitag ist hier der Nationalfeiertag schlecht hin, die Amis spielen beinahe genauso verrückt wie zu Christmas *gg* Ich schaffe es vielleicht in die City zum Feuerwerk- mal sehen!


3.7.08 03:12


One Nation, under God

und schon wieder einige Tage näher am Ende...Ich hatte ein tolles Wochenende und werde hier auch keinen deprimierten Beitrag verfassen, dennoch bin ich schon wieder genervt Und es gibt einfach viel zum festhalten. Ok, fangen wir mal mit meinem Brot an^^

Am Donnerstagabend will ich gemütlich mein Wurstbrot essen, als ich mit entsetzen feststellen muss, dass mein Brot nicht mehr im Korb liegt.....der erste Blick ging natürlich sofort in den Mülleimer..... tja...musste auch nicht mehr an anderen Stellen suchen. Zum Glück hatte ich es in einer Ziplocktüte, sodass ich es dann trotzdem noch essen konnte....Aber was halten wir denn davon? Habe dann meine letzte Wurstdose mit zur Kerstin genommen, (bei der habe ich am Wochenende übernachtet). Essen in allen Ehren


Hm....ansonsten.... Am Donnerstagabend waren wir hier im benachbarten Rye im Rye Playland, ein Vergnügungspark und haben uns Abends das Feuerwerk angesehen..... musste dann verdutzen Leuten erzählen, dass wir auch Fireworks in Germany haben.. Am Freitag bin ich dann mit Sarah, Kerstin und Helen nach Manhattan gefahren um dort die Fireworks am East River an der Brooklyn Bridge anzuschauen. Wir mussten 4 Stunden warten und unseren Platz besetzen- durften dafür aber wieder nette Kontakte mit den Amis schließen. Ich mag sie einfach, diese offenen Leute..... Kurz ehe das Geballere anfing schossen wieder alle Amis in die Höhe und die National Anthem wurde gesungen..... Oh, say does that star-spangled banner yet wave, Over the land of the free and the home of the brave?
Anschließend haben wir uns dann noch mit der Österreichischen, der Schwedischen und der Deutschen verständlich gemacht


Als Sarah uns um 1 Uhr nachts bei Kerstin ablieferte, hatten wir erst mal ein sehr erschreckendes Erlebnis. In Chappaqua hatte es wohl schon seit Stunden geregnet als ob die Welt untergehen würde. Ich bin mit meinem Glück auch gleich mal in eine mega Pfütze vor Kerstins Haus getreten (das Wasser reichte mir bis zum Knie). Anfangs machten wir uns darüber noch lustig, bis wir im Haus sehen mussten, dass Wasser in der Küche durch die Fenster kam, der Pool im Keller übergelaufen war, und aus dem Poolgeräteraum das Wasser gelaufen kam, als hätte einer die Dusche angedreht. Da ihre Gasteltern übers Wochenende in Rhode Island im Ferienhaus waren, mussten wir uns lange überlegen, ob das jetzt bei Nacht schlafender Zeit jetzt ein Notfall war zum Anrufen oder nicht. Was konnten die schließlich schon tun??? Als Kerstin dann jedoch die Tür zum richtigen Keller öffnete und sich darin auch ein halber Meter Wasser gesammelt hatte, und die Koffer und alles schön vor sich hin schwamm, entschieden wir, ihre Gasteltern doch wachzuklingeln. Nach langem Warten bekam sie Kerstin auch endlich ans Telefon und sie musste ihnen die Sachlage erklären. „Wie viele Inche Wasser denn im Keller wären“ „Europäer wissen nichts von inchen, bis zum Knie halt“ „welches Knie“, „na das am Bein^^“. Kerstin fragte dann auch noch, ob wir die Feuerwehr rufen sollten, aber dafür gab es nur ein fragwürdiges: „wieso denn die Feuerwehr, die kommt nur bei Feuer!“. Um 4 schafften wir beide es dann endlich einzuschlafen, nur um um halb 6 ihren Gastvater im Haus zu hören, der Kurs die 2 ½ Stunden von Rhode Island zurück nach Chappaqua gedüst kam um aufzuräumen und dann um 9 wieder hoch zu fahren. Keine schöne Nacht. Ansonsten war das Wochenende relativ relaxed- für mich- wie immer wenn ich in Chappaqua bin- wie Urlaub!


Heute hat sich der Urlaub wieder relativiert....*räusper* Ich durfte mich wieder amerikanischen Erziehungsmethoden stellen, und ich hasse es sagen zu müssen- aber ich bin Sick and tired of anderer Menschen Kinder. Die Zwillinge durften letzte Nacht wohl in einem Zimmer übernachten. (Eine total Blödsinnige Idee wenn ihr mich fragt, da zwar Sommerferien sind, aber ich sie wegen dem Camp trotzdem um 7.30 Uhr wecken muss. Beide flehen mich schon seit Wochen an, aber ich sage immer nein, weil ich genau weiß, dass das mit dem Schlafen dann nix wird. Die Eltern konnten sich wohl mit dem Nein nicht durchsetzen.) Das Ende vom Lied war dann wiedermal, dass ich heute morgen 2 total schlecht gelaunte und müde Kinder aufwecken durfte....Dad ist Arbeiten und Mutter ist mal wieder für 2 Tage weg. Es nervt.


Aber kein Kommentar.

8.7.08 03:09


Kerstin und Ich haben uns am Wochenende mal ein paar eigene Dinge aufgeschrieben, zum Thema AuPair.

Man merkt, dass man ein AuPair in New York ist, wenn

 

  • man bei schlechtem Wetter ruhig getrost aus dem Haus gehen kann, da einem in New York sowieso alle 5 Minuten ein Schirm für 3 Dollar angeboten wird, wenn es regnet

  • Starbucks prinzipiell nicht dort ist, wo man es braucht

  • du erst in der U-Bahn auf den Plan schaust

  • du dich über die Metro Preise wunderst

  • man die Rattenzeichen im Untergrund ignorierst

  • es vollkommen normal ist, wenn man die Tasche durchsuchen lassen muss, wenn man in die Bücherei oder in einen Foodcourt will

  • du Touristen auf 10 Meter Entfernung am Styling und Verpeiltheit erkennst

  • du dich in einem freien Land FAST nicht mehr über „keine Waffen“ Zeichen mehr wunderst

  • wenn du weißt, wo du welche Restrooms aufsuchen kannst

  • Wenn du Touristen fragst, ob die Bögen im Grand Central funktionieren

  • Wenn du von Native New Yorkern nach dem Weg gefragt wirst

  • Wenn der Bagelstore und Starbucks zum Tagesablauf gehören

  • Wenn du mit der U-Bahn 2 Stationen gefahren bist und 10 verschiedene Sprachen gehört hast

  • wenn du Chips zum Lunch als Sandwich Beilage schon normal findest

  • Wenn 3 AuPairs alle die selbe Sprache, Deutsch, sprechen, aber man sich wegen Dialekten trotzdem nicht versteht

  • du dich nicht mehr über Kinder von der UpperWest Side wunderst, die mit Visitenkarte von Daddy um den Hals herumlaufen, um nicht verloren zu gehen

 


Und speziell für Westchester County:

  • der Hand Sanitizer der wichtigste Begleiter ist

  • wenn die Gastfamilie 4 Autos hat, aber das AuPair trotzdem nicht immer mit einem fahren darf

  • Wenn Pretzelsticks zum Frühstück und Äpfel zum Abendessen gehören

  • du weißt, dass Regel Nummer 1 ist, niemals das Essen und Trinken im eigenen Zimmer ausgehen zu lassen!!!


Wie sagen wir immer: Sarah's Gasteltern füllen den Kühlschrank immer toll, bei Anke gibt es nichts und Kerstin darf nichts Essen


8.7.08 03:11


Komm mit ins Abenteuerland

Es ist nicht so, als ob mich die Schreibwut gepackt hätte Nein, vielmehr hatte ich in letzter Zeit viel zu viel Zeit zum nachdenken. (Nur meist keine Zeit zum Niederschreiben). Aber beinahe 5 Stunden nach Washington DC, und 2 Stunden nach Philadelphia, übernachten bei Kerstin und 2 Stunden vor ihr aufwachen :D Das bringt einen einfach zum Sinnieren.

Nachdenken darüber, wie Amerikaner ihre Kinder erziehen. Als ich gerade hier so vor mich hin überlegt habe, viel mir ein, dass ich mit meiner besten Freundin Fee gerne alleine bei uns im Garten übernachtet habe.....wie alt waren wir da wohl? Noch keine 14. Hatten unsere Eltern so sehr vertrauen in uns? Wow....jetzt, nachdem ich „selber Kinder habe“ muss ich da irgendwie mit ganz anderen Augen darüber nachdenken.

Letzte Woche fragte mich Sally, wenn ich das Jahr noch einmal von vorne Anfangen würde, was würde ich anders machen? (da die einzig ehrliche Antwort folgende war: „Vom Anfang an gewisse Regeln gleich mit der Familie ausmachen“, und ich das ja verständlicher weiße nicht sagen konnte), musste ich nur sagen, dass mir nicht viel einfällt- vielleicht gewisse Freundschaften vor dem Abflug anders beenden, oder Dinge klarer stellen. Aber ich bin eigentlich mit meinem Jahr zufrieden. Natürlich meckere ich gerne, aber es gibt dennoch nichts, das mich so stört. Denn wenn dem so wäre, könnte ich jederzeit meine Koffer packen und gehen.

Heute fragte mich Scott, was mein schönstes Erlebnis in dem Jahr war. Spontan fällt mir auf solche Fragen immer nichts ein- also musste er mir sogar androhen, was ich wohl sagen würde, wenn mir jemand eine Pistole an den Kopf halten würde :D Vermutlich war mein schönstes Erlebnis die Reise nach DC vor 2 Wochen. Das Wochenende war einfach klasse! Es hatte nicht nur schöne Erlebnisse, aber alles in allem war die Reise einfach toll!!!

Ich musste auch die vergangenen Wochen oft die Frage beantworten, ob ich Amerika mag, oder ob ich mir vorstellen könnte, hier zu wohnen. (JA! Sage ich jedes Mal- Amerika ist toll- ich mag es nur nicht die Nanny zu sein!) Aber die Deutschen mit all ihren Angewohnheiten, und dem „grumpy“ sein, wie ich es gerne ausdrücke, unterscheiden sich schon von dem Durchschnitts, in sein eigenes Land verliebtes, klein denkendes, Umwelt verschmutzenden Ami...<img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/buns.gif" />

Wie mussten wir feststellen? Unsere Gastfamilien denken nicht wirklich in die Zukunft, sie leben im jetzt, und planen nicht die nächste Woche voraus. Wir in Europa sparen Strom und der Ami pustet es raus. Und schiebt die Kinder ab :D Aber das ist ein anderes Kapitel...


Zum Thema Kulturunterschiede: Ich bin neulich auf eine lustige Studie gestoßen: Der Deutsche an sich faltet sein Klopapier eher, der Amerikaner hingegen knüllt! (das meine 7jährige deshalb alle 2 Tage ne neue Rolle braucht ist verständlich, ja? :D Man rollt immer schön das ganze Zeug ab....*VERSCHWENDUNG*)<img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/hammer.gif" />

9.7.08 03:40


Der Abschied rückt immer näher, bzw. die Rückkehr und der ...hm, nennen wir es wieder Eintritt in das alte Leben....das alte Leben? Es wird wohl vielmehr ein neues altes Leben sein....

Ich wollte eigentlich wieder so viel schreiben, und irgendwie habe ich es vergessen. Dienstags fahre ich mit meinem 7jährigen immer ins 40- Minuten – entfernte Rockland County zur Therapie. Da die fahrt relativ lange dauert^^, haben er und ich schon vor Monaten herausgefunden wie wir Langeweile Abhilfe verschaffen können. Da seine große Liebe das neue USA Pop Idol Hannah Montana ist, lassen wir eben diese eben auch aus voller Lautstärke aus den Boxen das Autos grölen und singen beide Lautstark mit. Oder J. Bekommt meinen MP3 Player und nimmt sich selber beim singen auf. Wie viele Gigabyte Kindersingsang ich jetzt schon darauf habe, kann man sich bestimmt leicht vorstellen.....nun denn, wie dem auch ist...mein Abschied rückt immer näher.......und vor allem von ihm wird mir der Abschied mehr als nur schwer fallen. Er ist das Kind, das mir bestimmt am meisten graue Haare bereitet.....(letzten Samstag habe ich mich pädagogisch mal beweisen dürfen...und habe ihn 40 Minuten im Garten draußen heulend sitzen lassen....) aber er war auch das Kind, weswegen ich mich insgeheim für diese Familie entschieden habe. Ich eiß noch genau, als ich das allererste Bild der Familie gesehen habe, und ich „enttäuscht“ war, weil alle eben ....nun ja, man konnte sehen, dass das Mädel zickig sein würde Aber in J's Augen habe ich mich sofort verliebt.


Nun denn, letzten Dienstag kam auf einmal ein Lied von Hannah Montana, das wir eigentlich sonst nie hören, da es das letzte auf der CD ist. „You used to call my your angel..... i never wanted you to leave, i wanted you to stay here, holding me...i miss you, i miss your smile, and i still shed a tear, every once in a while, and even if it's different now, you're still here with me somehow....“ Ich merkte selber, wie meine Gedanken abschweiften und ich mich schon im Flugzeug sitzen sah, ehe ich einen Blick in den Rückspiegel warf und einen kleinen Jungen auf der Rückbank sitzen sah....der auf einmal nicht mehr mit sang...der auf einmal Tränen in den Augen hatte....

Auf der Rückfahrt hat er das Lied extra für mich aufgenommen, und mir am Ende des Liedes eine persönliche Message darauf gesprochen... Es bricht mir das Herz ihn zu verlassen, denn meiner Meinung nach steckt in ihm so viel, und er geht zu sehr unter...Aber noch mehr verletzt es mich, zu sehen, wie traurig er ist. Ich weiß, dass ich ihm in diesem Jahr sehr geholfen und verändert habe, das haben mir Lehrer und Therapeutin gesagt..... Und allgemein finde ich es traurig, dass Kinder in diesem Alter schon so einen Abschied verkraften müssen...und wieder musste ich zurück denken, an meine eigene Kindheit.... Gott sei Dank musste ich nicht einmal Abschied nehmen auf Grund von einem Todesfall, ich wurde von großer Traurigkeit wirklich verschont für lange Zeit. Aber diese Kinder bauen etwas zu einer Nanny auf, da die eigenen Eltern zu sehr beschäftigt sind mit ihrem eigenen Leben, und sie, obwohl sie nicht arbeiten, dennoch zu beschäftigt für Kinder sind.... Kein Wunder, dass Kinder zur Nanny auch mal Mama sagen..... Wie sagte mir Sally einmal: Die alte Nanny war hier für 6 Jahre, und die Kinder waren immer traurig, als die Mama abends wegging. Mit mir ist das gar kein Problem....deshalb geht sie mit ruhigem Gewissen...(Aber ich will das gar nicht. Kinder sollen und dürfen traurig sein, wenn die Mama geht....). Und auch wenn ich es schön finde, dass die Kinder immer zu aller erst nach mir fragen, ich möchte eigentlich keine kleinen Herzchen brechen, nur weil ich da war....

Und dann wiederum tut es mir Leid, wenn ich genervt bin und den Kindern patzige Antworten gebe....sie können nichts dafür dass die Eltern jeden Abend ausgehen, und ich nun mal Babysitten muss...... Es geht nur leider nach 11 Monaten immer noch nicht in meinen Kopf.

Und dann, es steht mir ja nicht nur der Abschied von der Familie bevor- ich habe in diesem Jahr auch Freunde gefunden, die in jeder Situation immer da waren. Freunde aus einem Auslandsjahr baut man anders auf, als Freunde zu hause. Einerseits hat man keine große Wahl. Man stickt to Leuten, die man einmal kennen gelernt hat, Freundschaften baut man also nicht auf, auf Grund dessen, das man zusammen passt, sondern weil man hier ist. Aber dennoch..... das sind die Leute, die einem am besten verstehen..... Die das selbe mitgemacht haben. Kerstin brauchte vorher nur zu sagen: Es gibt Chicken- und ich wusste was ihr Problem ist. Sarah muss nur sagen, „scheiße es schneit in Chappaqua“ und ich weiß, das ihr Leben für 3 Tage erst mal auf Eis liegt.

 

Das klingt jetzt viel trauriger als es eigentlich sein sollte..... ja, ich bin traurig..... aber:

in 54 Tagen geht es in den Urlaub Und da kommt Freude auf :D

Und by the way: habe mal wieder Bilder hoch geladen, ^^

17.7.08 03:12


Ich bin durch und durch positiv eingestellt :D

Obwohl es hier schon schrecklich spät ist, in Deutschland wiederum gar nicht mal sooo früh, muss ich jetzt noch etwas loswerden Und es konnte auch nicht bis morgen warten, da ich heute mal sooo guter Laune bin, dass ich jetzt auch mal einen durch und durch positiven Eintrag schreiben muss.

Da es heute die ganze Zeit geregnet hat, haben wir die Kinder nicht ins Camp geschickt (Outdoorcamp) und das hieß für mich- den ganzen Tag „on“ sein. Keine schöne Vorstellung im Vorfeld.....aber da Sally sich irgendwie am Fußmuskel verletzt hatte konnte sie kein Tennisspielen gehen, von daher war sie zu hause und das ganze somit erträglicher. Es fühlte sich nie an wie ein Arbeiten. Arbeiten, weil die Mutter geht, weil sie zur Maniküre muss oder ähnliches. Nein, heute war es wirklich so wie ich es mir vorgestellt hatte. Man ist große Schwester/Hilfe. Während Sally für Maine packte (meine Familie fährt morgen übers Wochenende nach Maine mit einem Wohnwagen), hab ich den Kindern Frühstück gemacht, sie angezogen, beschäftigt etc.....Und so war das dann den ganzen Tag mehr oder weniger. Hier geholfen, da was gemacht, aber es war.....relaxing? Schön? Ich fühle mich jetzt auch nicht kaputt, ich fühle mich so wohl, dass ich gerade eben beinahe schon Dankeschön für einen schönen Tag sagen wollte

 

Scott, Sally und ich hatten letztes Jahr ja schon angefangen diese Fernsehserie „Heroes“ zu kucken, und jetzt haben wir letzten Montag endlich mit der 2. Staffel angefangen. Immer noch eine tolle Serie, aber mir gefällt auch die Tatsache mit ihnen da im Wohnzimmer zu sitzen. Scott hat wars heute zu langweilig, also saßen eben nur Sally und Ich da. Und irgendwie meinte sie dann, dass sie mich sehr vermissen wird, und das ich so eine gute Freundin geworden bin. Und ich weiß dann immer nichts zu sagen als, dass ich sie auch vermissen werde und dass das neue AuPair auch nett sein wird. Ja meinte sie dann, aber es ginge ja nicht um das neue AuPair, es ginge darum dass ich ihr so eine gute Freundin geworden wäre, und auch wenn sie mir manchmal eine harte Zeit geben würde, sie mich doch einfach sehr gern hätte....

War das nicht schön gesagt? Das bringt mich allerdings zum Nachdenken..... es ist schwierig, unsere Art von Verhältnis festzuhalten.....sie ist eine Art Freundin für mich, ja...aber sie ist auch eine Mutter- eine Gastmutter-, aber eben oft auch eine Vorgesetzte, eine Frau für die man arbeitet, als Dienstbote.... Und ich glaube egal wie sehr sich alle Parteien bemühen.... irgendein Part stimmt immer nicht- irgendein Verhältnis bricht immer durch.

Naja, ich dachte, das muss ich jetzt, in so super positiv gestimmten Laune mal loswerden...denn heute fühle ich mich, ja wie eine Freundin, Geborgen.... *Schnulze lässt grüßen * I wonder if........



Und ohja, es ist erschreckend...nur noch 47 Tage in dieser Familie sind übrig...wie sagte Sally, sie hat Angst, dass ich danach nie wieder in die Staaten zurück komme, und der Gedanke mich nie wieder zu sehen, sei zu grässlich......ich wünschte ich könnte mir das im Hirn einprogrammieren^^ und das nächste Mal wenn ich ihre schmutzige Unterwäsche sortieren muss nochmal abspielen :D

25.7.08 05:13


Swimming

Mein letztes freies Wochenende mit leerem Haus in den Staaten liegt hinter mir. (Oh weh, wir sind schon so weit und fangen mit den „letzten Malen“ an.)

Kerstin und Sarah haben hier übernachtet, und wir haben ganz langsam angefangen uns auf einen großen Abschied vor zu bereiten.

Am Samstag sind Kerstin und Ich zum größten/schönsten/meist bevölkerten Strand der Ostküste gefahren. Der Jones Beach auf Long Island. Ein bisschen weiter westlich vom riesigen öffentlichen Strand liegen viele kleine Privatstrände, die nur die Anwohner benutzen dürfen. Glücklicherweise ist Sallys beste Freundin dort Anwohnerin, sodass wir bei ihr parken durften und mit ihrem Chip den Strand betreten durften.
Die Fahrt nach Long Island war lange, aber schön. Ich fahre einfach gerne durch Amerika durch, man sieht allerlei, und Kerstin hat viele Fotos geschossen. Die Bronx, die Brücken über den Hudson und die lustigen Verkehrsschilder sorgen immer für Unterhaltung.
Der Strand war nicht überbevölkert und Kerstin und ich genossen den Tag. Die Bilder- die ich ja schon hoch geladen habe, zeigen, wie schön idyllisch es war. Total weicher, weißer Sand, klares Wasser, schöne Sanddünen und hohe Wellen.....Wellen, die im Laufe des Tages immer größer wurden.
Sallys Freundin hatte uns morgens noch darauf aufmerksam gemacht, dass am Freitagabend 2 Kinder ertrunken waren, weil sie von den Wellen mitgerissen wurden- sodass wir sehr vorsichtig sein sollten und nur dort ins Wasser gehen sollten, wo auch die Bademeister wachten. Natürlich hielten wir uns daran.
Ich liebe das Wasser, und somit auch die Wellen- und die Tatsache, dass wir uns im Atlantik gegen mannsgroße Wellen warfen war schon eine Sache für sich.

Im Laufe des Tages wurden die Wellen immer größer und wilder und einige Male sah ich mich kurz vom Wasser unter gespült und musste nach Luft schnappen. Gefährlich ja, aber auch wenn Wasser eine uneinschätzbare Sache ist.....Ich saß auf dem Sandboden

Zwischen mehreren Wellen Partien sprach uns ein junger maximal pigmentierter an^^ und fragte, welche Sprache wir sprechen (so was passiert im aufgeschlossenem New York ständig), und ob wir hier studieren...nein....arbeiten......kind off....baysitten? YES! Das wäre hier sehr verbreitet :D Tja, so lernt man Leute kennen^^
Während der nächsten Runde Wellen hüpfen bemerkten wir auf einmal, wie uns die Strömung weiter hinaus trieb. Wir waren nicht mal bis zum Hals im Wasser, aber wir sahen, dass wir wieder weiter Landeinwärts gehen mussten. Auf einmal sahen wir wie die Bademeister heftigst ihre Trillerpfeife benützten und aufgeregt mit den Armen ruderten. Kerstin und ich dachten, dass sie die Burschen hinter uns meinten, die weitaus weiter hinaus geschwommen waren. Wir drehten uns also um und schwommen wieder Richtung Strand. Allerdings wohl nicht flott genug, denn der Bademeister kam angerannt, mit seinem Baywatch ähnlichem Rettungsboje thingy um den Hals, hechtete durchs Wasser und kam ganz aufgelöst bei uns an...ob wir ok wären...Kerstin und Ich dachten nur? Hmm??? ja uns geht es doch gut, wir wissen, dass wir in einer Strömung drin sind und wir sind gerade dabei wieder rauszuschwimmen. Der Bademeister meinte nur, ja, wir sind genau in diesem Strudel und müssen da wieder raus, und es wäre safer, wenn wir weiter links schwimmen, da da nicht solche Strudel sind.

Dann im Nachhinein doch etwas geschockt verbrachten wir erst einmal eine Stunde im Sand.

Gestern Abend in den Nachrichten habe ich nochmal gelesen, dass am Wochenende 6 Menschen in der New York Area im Atlantik ertrunken sind, 4 davon am Jones Beach. Auf Grund des schlechten Wetters letzter Woche und dem Sturmtief so und so waren die Wellen extrem hoch und die Strömung sehr stark.
Jetzt im Nachhinein bekommt man doch leicht zittrige Knie, wenn einem klar wird, wieso all diese Helikopter über den Strand flogen, und wieso sooo viele Police cars am Strand waren und dermaßen viele Lifeguards on duty....


Am Samstagabend haben wir dann Nightswimming bei mir im Pool gemacht- mit leckerem Bier und guter Musik hatten wir viel Spaß.
Und auch kulinarisch haben wir uns dieses Wochenende sehr gut versorgt. Mit Dr. Oetker Vanille Pudding, Milchreis und echten Buchteln Extrem süßes Essen, aber alles aus dem guten alten Deutschland/Österreich...*yummi*

29.7.08 01:41





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