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Somewhere in the world.....

Ja, es ist vielleicht wieder einmal Zeit sich zu melden. Momentan ist das Leben dermaßen ereignisreich, dass ich eigentlich gar nicht dahinter herkomme, alles immer festzuhalten. Dennoch war ich alles andere als motiviert letzte Woche.

Vergangenen Donnerstag kam Mandy, unser neues AuPair. Für sie war alles aufregend, und ich bin mir sicher sie hatte große Angst, als sie das Haus betrat. Aber auch ich habe ganz schön Blut und Wasser geschwitzt. Dennoch war alles in Ordnung, sie schien nett, die Familie nahm sie gut auf, bis sie dann am Abend ihre Gastgeschenke in der Küche austeilte. Spätestens da wurde mir klar, dass mein Jahr hier vorüber ist. Ich flüchtete also in mein Zimmer, um kurze Zeit später von Sally verfolgt zu werden. Jedes Mal, wenn die Tränen getrocknet waren, und ich versuchte wieder hinunter zu gehen, und irgendein Familienmitglied sah, ging es wieder von vorne los und Sally musste wieder Trösten ....Wir haben an diesem Abend viel geredet. Überhaupt hat sich unsere Beziehung an diesem Abend stark verbessert- zum ersten Mal in diesem Jahr habe ich vor ihren Augen geweint, und auch sie zeigte erstmalig mir gegenüber richtig Gefühle und nahm mich, oh Wunder, in den Arm. Sie meinte, ich hätte in meinem Jahr viel gelernt, gesehen und erlebt, und ich werde immer in ihrem Herzen bleiben, weil ich ihr erstes AuPair bin. Und sie wird mich nie vergessen, sie wird immer Teil einer 2. Familie somewhere else in the world bleiben.Nachdem ich schon so lange nicht mehr dermaßen geweint hatte, fragte sich mein Kopf, WIESO? Da warne Gründe, wieso ich nach Hause will, da waren Verhaltensweisen der Familie, Regeln als AuPair, die make me dont wanna stay. Die waren wie weggeblasen. Stattdessen, hatte ich eine Gastmutter, die meinte, sie wird hysterically cryen, wenn ich im Flieger nach Deutschland sitze. Und folgende schöne Situation ereignete sich: Ich saß auf meinem Bett, verrotzt, verheult, Sally sitzt mir gegenüber gegen den Schrank gelehnt. Und sie meint, ja das ist warum AuPair in America (Die Organisation) keine crisscross der AuPairs mag. Und ich sagte nur, „its only your fault, you are too nice“. Sally verließ darauf hin den Raum^^ und ich konnte nur sagen: „just kidding, i love you, thats why i am crying to much....you know that“. Und sie meinte nur: „ i love you too“ und schon wieder gabs hugs^^ Ein sehr Gefühlvoller, Emotionaler Abend. Sally meinte immer, NOBODY LIKES CHANGES!!!

Und meine Freundin Anna meinte Abends am Telefon, dass die Fluggesellschaften nach wie vor noch Flüge in die USA anbieten :D Nach Hause zu gehen würde nicht bedeuten niemals mehr zurück zu kommen. Und sie hat Recht...... Hier wird immer ein Platz für mich sein. Nur zurück „Nach Hause“ zu gehen ist so scary. Und nach all dem Chaos, nach so viel neuem, nach so vielen Veränderungen, fühle ich mich ausgelaugt und innerlich nicht mehr in der Lage, erneut ein neues Leben aufzubauen. Es kostet so viel Kraft. Aber: Chin up in the Air und big Smile =)

Ich habe hier in diesem Jahr unvergessliche Freunde gefunden! Das Wochenende habe ich mit ihnen genossen. Sonntags haben wir sogar die neuen AuPairs mit nach Manhattan genommen und Sightsseing gemacht. Beide waren gestern total kaputt. Aber wir hatten eine good time...... Und Mandy wächst mir ans Herz Der Abschied zu ihr wird mir sehr schwer fallen, wer hätte das gedacht?

Rein theoretisch würde sie in unsere Gruppe passen Und für sie sind so viele Dinge unglaublich und unwirklich, die für mich total normal geworden sind. „Wir stellen nasses Geschirr in den Schrank“ natürlich....“Wäsche die 20 Minuten in kaltem Wasser „gewaschen“ wird, kann ja nicht sauber werden“ natürlich. „ja wie jetzt, die Kinder können Eis haben, wenns in 5 Minuten, (bestelltes) Abendessen gibt.....“ sicher doch...und so weiter und so fort :D Ich freue mich schon auf Deutschland Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Darauf hin habe ich so lange hin gearbeitet. Und jetzt....... kommt es so rasend schnell. Nächste Woche hebt mein Flieger nach Las Vegas ab. Und 4 Wochen später: landet ein anderer in München. Es ist unwirklich, wie schnell das Jahr vergeht. Ich versuche jede Minute zu genießen.....wer weiß was kommt


Sarah, Kerstin und Ich haben uns am Samstag eine Friendssession gegeben: wie sagte Chandler zum Abschied: „I can't believe we are leaving this place!!!“ Nor can we..........

1.9.08 14:39


Hurricane Warnung *Ich muss auch jeden Scheiß miterleben in dem Jahr*^^

HELP!



Sally macht uns schon die ganze Woche verrückt, dass wenn am Samstag „the hurricane hits“, dann unser Wochenende ein bisserl chaotisch wird. Ich dacht mir immer, sie spinnt halt rum. Nunja, bis vor ner Stunde meine Freundin hier angerufen hat wegen morgen und meinte, wir sollten vielleicht nicht mit dem Zug nach NYC rein fahren, weil der Hurricane Hanna morgen New York streift, und wir vielleicht lieber in der Area bleiben sollten. Bei ihnen hätte die Polizei schon angerufen und Nachrichten hinterlassen, von wegen prepared sein und so...und ihre Familie denkt wohl schon ans Fenster abdichten etc (dazu muss man dazu sagen, dass sie echt gleich am Long Island Sound liegt) und Purchase hier 15 Minuten weiter land einwärts...



Nunja, jetzt sitze ich hier schon seit geraumer Zeit vor dem Fernseher und verfolge den Weather Channel....Hurricane Hanna wird uns hier oben in der New York Area viel Regen und Sturm bringen, aber das war wohl schon alles.....

Auf der einen Seite weiß ich, wie schnell die Amis über reagieren (Schnee im Winter und die Welt bricht zusammen), auf der anderen ist das hier ein eingewohntes Gefühl...Hurricane Warnung mit „Pack your bags, be prepared, go to the basement“ Warnung.....

 

Im Fernsehen reden sie von der Hurricane Season...nice.....hät ich die Gastfamilie aus North Carolina genommen, hätte ich jetzt ein echtes Evakuierungsproblem....oh man. Und manche Leute machen sich sorgen wegen den Waldbränden in Californien nächste Woche  

6.9.08 03:25


So und jetzt ist es vorbei....

ein Jahr Amerika ist einfach um, rum, zu Ende, vollendet...finito......

Irgendwie ging es jetzt doch sehr schnell. Anfangs so schleppend, und jetzt viel zu schnell- wo ist die Zeit geblieben?


Und was hat dieses Jahr nicht alles mit sich gebracht? So viele Tränen vergossen wie in diesem Jahr habe ich schon seit der Pubertät nicht mehr smile

Heimweh und Abschiedsschmerz......

Am Sonntag haben Sarah, Kerstin und Ich uns von Manhattan verabschiedet. Gemeinsam werden wir dort nie wieder so schnell hinkommen. Und es wurde jetzt nach einem Jahr einfach zur Tradition- Leben läuft scheiße? Ok, macht nix, am Sonntag treffen wir uns im 9.46 Uhr Zug nach Manhattan. Nix zu tun in Westchester? Ok- die City ruft.....

und das war es jetzt einfach? Keine Freiheitsstatue mehr in Downtown, keine geräuchterten Pretzels an der 42nd Street, keine „Umbrella, Umbrella“ oder „watch, haaaaaandbag, handbaag...Gucci, Prada“ in Chinatown, keine nervigen Touristen am Times Square, keine Wicked Plakate am Broadway- und vorallem kein Empire State und kein Chrysler Building, das über einen wacht?


Zum Abschied sind wir drei noch einmal aufs Empire Statue Building hochgefahren......Goodbye New York von oben.

(Btw, for those who are wondering: man kann einen Rasierer trotz Sicherheitsmaßnahmen nach oben bringen^^ - wurde nachts ausquartiert und musste bei Kerstin schlafen, hatte also dementsprechend Gegenstände mit^^)

Farewell New York.


Nunja, der Hurricane Hanna am Samstag hat sich bis auf extrem viel Regen in Luft aufgelöst. Interessanterweiße waren wir drei auch so ziemlich die einzigen, die sich Samstagnachts noch auf dem Weg ins Pleasentville Diner gemacht haben- alle anderen haben sich in den Häusern verbarrikadiert.

So, nachdem ich dann Sonntagabend nach dem ganzen Goodbye dann einen kleinen Zusammenbruch erlitten hatte, und beinahe alle Taschentuchvorräte beiseite gerotzt hatte, waren alle Gefühle am Montag erst mal ausgelöscht. Abends musste ich mich von meinen schwedischen Freunden verabschieden. Traurig, aber da beide noch für ein weiteres Jahr in Amerika bleiben, sehe ich sie hier vielleicht nächstes Jahr wieder. Und wie sagte Anna: Its not a goodbye- its a : see ya! =)

Heute ist Dienstag, und somit musste ich mich von unserer Housekeeperin verabschieden- UND von Kerstin.....

Keine Worte...... Kerstin, du weißt- Du bist jemand ganz besonderes für mich!

Aber auch hier: keine Tränen....Heute Abend waren wir wiedermal bei meinem Lieblingsjapaner, es gab eine Farewellfete für mich, und eine Willkommensfeier für Mandy....Mixed Up Worlds.....aber auch hier keine Tränen, ja bis: ein Familienfoto mit Mandy gemacht wurde......(darauf reagiere ich immer noch nicht gut)..


So, und jetzt sitze ich hier: in einem Chaos aus Koffern, Kabeln etc. Irgendwie muss noch gepackt werden für morgen, Koffer gewogen, Akkus aufgeladen, und Bilder sortiert......ich weiß gar nicht wo mir der Kopf steht. Ich sehe es schon kommen: es wird eine kurze Nacht. Da Scott diese Woche leider auf Reisen ist und sich nicht verabschieden konnte, hat er mir gerade eine sehr liebe email geschrieben.... tja..wer hätte gedacht, dass ich nach so einem Jahr, so ein Jahr hatte????

Viele liebe Grüße nach Deutschland...mir stehen jetzt erst mal ein paar stressige Tage bevor. Inwieweit Zeit für das Internet bleibt ist noch ungewiss...... ich versuche mich zu melden Ansonsten: bis zum 3. Oktober =)


10.9.08 04:37


Las Vegas Experience

Große Aufregung, kleiner Abschied.


Nachdem ich mich von meiner ganzen Familie verabschiedet hatte mit den Worten: „I am not saying Goodbye yet, i am just going on Vacation“.....

ging es ohne große Tränen zum Westchester County Aiport. Kerstin kam überraschend auch her und hat sich nochmal von uns verabschiedet...


Der Flug ging zuerst nach Atlanta und anschließend nach Las Vegas. Flug verlief gut- mehr muss ich dazu nicht sagen.

Sobald wir in Vegas ausgestiegen waren, erwarteten uns am Flughafen schon die ersten Spielautomaten. Wuhu.

Total müde aber gut gelaunt machten wir uns dann mit einem Shuttle auf den Weg in unser Hostel. (kleiner negativer Beitrag: Sarahs Koffer ging beim Flug etwas kaputt, eine der rollen mussten wir jetzt erst mit super Klebeband wieder dran kleben). Unser Shuttlebusfahrer machte uns den ganzen Weg darauf aufmerksam, dass wir ja echt am hintersten Ende von Vegas leben, und das wir für das Geld auch in eines der billigen Hotels gehen hätten können....“nächstes Mal“ sagten wir.

Doch kaum stiegen wir aus dem Bus, kam uns auch schon der erste Drogen Mensch entgegen. HILFE.

Also sind wir schnell ins Hostel rein und haben eingecheckt. Irgendwie mussten wir aber an Food und Wasser kommen, also mussten wir unsere sichere Oase noch einmal verlassen und über die Straße in einen 7 Eleven gehen um etwas zu kaufen. Diese 20 Minuten waren vermutlich die ängstlichen in meinem Leben. Ich bin bestimmt weiß angelaufen vor Angst.

Im Supermarkt drin standen viele komische Gestalten, und Sarah und ich beeilten uns so schnell wie möglich alles zusammen zu finden. Sarah meinte immer: nur nicht anmerken lassen.

Vor der Tür gings auch los. Drogendealer, Prostituierte und fast überall standen Polizisten.

Da wir nicht so lange auf die Ampel warten wollten, überquerten wir in alter New York Manier die Straße bei rot. Wir dachten, das wär wohl die kleinste Sorge der Polizei. Aber Nein, einer der Uniformirten machte uns darauf aufmerksam, dass Jaywalken hier verboten ist und wir doch bitte das nächste Mal den Crosswalk benutzen sollen.

Zurück im Hostel hatten wir erst mal eine Krisensitzung: Wir müssen hier weg!!!!!!!! Das Hostel ansich war ok, sauber, ein Hostel halt, aber in Ordnung. Aber die Umgebung. Und Vegas ist keine Stadt in der man abends um 7 ins Hostel zurück kommt.

Nach 4 Stunden schlaf ging es für uns am nächsten Morgen um 4 wieder los. Wir mussten das Hostel verlassen und Richtung „Downtown“ Mitte laufen, weil wir dort für unsere Death Valley Tour abgeholt wurden. Diesmal waren die Straßen leer, aber gut fühlte sich keiner von uns.



Über Death Valley berichte ich später: so viel erstmal: auf unserer Bustour fragten wir uns um, wo wir wohnen könnten, was nicht so teuer wäre, und auf einmal sehen wir im Reiseführer, dass auch diese riesen Hotels am Las Vegas Bouldevard „Strip“, nicht immer soo teuer sind.

Nachdem wir dann nach unserer Wüstenerfahrung endlich wieder Handyempfang hatten, riefen wir bei den billigsten Hotels an..und man lese und staune: jetzt sitzen wir im Excalibur! Einem Hotel ganz oben am Strip, im Stil eines King Arthur Schlosses. Unter der Woche kostet das Hotel gerade mal 8 Dollar mehr pro Person als das Hostel (waren wir doof oder was?) und am Wochenende ein bisschen mehr: ABER: wir sind Sicher und das ist die Hauptsache.

NOTFALL GELD haben wir somit gut angelegt.

War das die Downtown Freemont Street Experience, von der man immr so viel liest? Na dann prost Mahlzeit^^ Nein im Ernst, Downtown kann vielleicht schon toll sein, aber nicht wenn man der Straße für 8 Blocks nach rechts weiter folgt.


Jetzt sind wir sicher und geniesen ein eigenes Hotel Zimmer am Strip Hat auch etwas...

Ok, jetzt aber zu Death Valley:

Unsere Bustour war total toll, es war ein kleiner Van, wir waren bestimmt nur 8 Leute, und deswegen wurde die Tour richtig klasse.

Anstatt dieses komische Castle anzuschauen, auf das die Amis voll scharf sind, änderten wir unsere Route spontan und unser Tourguide zeigte uns viele anderen Stellen- bestimmt um einiges besser.

Es war eine abteuerliche Fahrt durch die Wüste, aber einer der schönsten Tage in meinem Leben. (Wenn wir nicht die ganze Zeit darüber hätten nachdenken müssen, wir wir weg von der Freemont Street kommen, und wir wir unsere Koffer da rausholen^^)

Naja zur Wüste: Schaut Euch die Fotos an....obwohl man das bestimmt darauf nicht erkennen kann.

45°C und eine Stille................es war eine der besten Erfahrungen in meinem Leben.

WOW!


Gesten hatten wir eine Tour zum Grand Canyon, 120 Dollar billiger, dafür in einem riesen Bus mit 50 Leuten. Trotzdem toll. Der Grand Canyon ist auch ein wares Augenwunder......


Heute gibt’s Las Vegas für einen Tag und morgen geht’s weiter nach San Francisco.

Hier im Hotel muss man fürs Internet bezahlen, sodass Sarah und Ich uns das nur für einen Tag leisten können.

Ich werde versuchen weiterhin Bilder hochzuladen etc, aber es ist in Hostels verdammt schwierig, zumal wir auch nicht wirklich Zeit dafür haben.


Ansonsten gibt’s einfach massig zu erzählen, wenn ich wieder daheim bin.

Ansonsten: Jetzt kanns ja im Reisemonat nur noch gut werden

UND: VERGESST DIE RECHTSCHREIBFEHLER

 

13.9.08 17:24


Death Valley und Grand Canyon

Ok, solange ich noch Internet habe (teuer gekauft für einen Tag im Hotel, aber immerhin: Im Hostel gibt’s vermutlich keinen geeigneten Platz um lange Tagebucheinträge zu machen)....dachte ich einmal, dass ich noch einmal unsere Reise zum Grand Canyon beschreibe, ehe ich es total vergesse....

 

Morgens um 4 mussten wir uns vom Hostel Richtung Stadtkern Downtown aufmachen, um dort abgeholt zu werden. Unser Tourbus war ein sehr kleiner Minivan und wir waren insgesammt bestimmt nur 8 Leute oder so- das gab dem ganzen eine tolle Atmosphäre.

Nach ungefähr 2 Stunden fahrt landeten wir in Californien, denn der Death Valley National Park liegt größtenteils in Californien.

Angefangen haben wir mit der Aussichtsplattform „Dante's View“, von der man eine tolle Aussicht hatte, direkt unter uns lag Badwater. (Badwater ist der tiefste Punkt der USA- 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel- später durften wir diesen Punkt auch noch besuchen).

Dante's View war besonders beeindruckend, weil alles um einen herum total Still war. Die Felsen hatten auf Grund von Eisenansammlungen oder ähnlichem zum Teil verschiedene Farben.

Nachdem einige Fotos gemacht wurden fuhr uns der Busfahrer auf abenteuerliche Weise durch die Wüste. (Erstaunlich, was so ein Bus alles mitmachen kann). Wir kamen zu einem Platz, an dem Teile von Star Wars gedreht wurden (Tatooine lies ich mir von Sarah erklären).

Anschließend besuchten wir einen Ort, der the Devils Golf Course hieß- hier war alles extrem salzhaltig, aber die ganzen Salzkristalle auf dem Boden waren giftig (Alkali).

Nach dem Mittagessen in Furnish Creek haben wir noch einige andere kurze Stops gemacht: bei den Botax Mienen, beim Mustard Canyon (der ist so gelb wie Senf, daher der Name), in der Sanddünenwüste „Old Stovepipe Wells“ (als der Bus auf einmal wie aus dem Nichts anhielt und die Türen öffnete, wollten wir alle zuerst nicht nach Draussen. Es war so heiß, dass man es sich beinahe leibhaft vorstellen konnte, was passieren würde, wenn der Busfahrer einen hier aussetzen würde. Direkt hier in den Dünen stand allerdings die erste und einzige Wasserpipe.......aber nunja- sie hat nicht mehr funktioniert.

Ehe wir nach einem langen Tag wieder nach Hause fuhren besuchten wir noch die Geisterstadt Rhyolite, die von 1905-1911 bewohnt war. Die meisten Häuser waren Zusammengefallen- nur das Gefängnis machte noch einen stabilen Eindruck.

Als wir weiter fuhren kamen wir noch durch eine kleine Ortschaft und unser Tourguide erklärte uns, das hier vor vielen, vielen Jahr die Familie Bates hier das erste Motel eröffnet hätte...(allerdings nicht Norman Bates^^)......irgendwie passte es zur Umgebung der Geisterstadt.

So, am Tag drauf ging es zum Grand Canyon, dem South Rim. Ehe wir den Grand Canyon National Park aber nach 4 Stunden fahrt in Arizone erreichten, fuhren wir noch am Lake Mead und am Hoover Dam vorbei, ohne den es Las Vegas nicht geben würde.

Im Park machten wir Stop an der Bright Angel Lodge und später am Mathers Point- die Aussicht war gigantisch.

Als wir 15 Stunden später wieder auf dem Rückweg nach Vegas waren, standen sehr viele Polizeiautos am Hoover Dam, und unser Busfahrer „flucht“ nur : Dam police......und alle mussten lachten. Kleines Englisches Wortspiel: Damn heißt verflucht, die Dam Polizei heißt aber wirlich nur DAMM Polizei :D :D :D


Nach 2 Tagen vollgestopft mit Touren waren/sind wir extrem müde, aber morgen geht es ja jetzt schon weiter nach San Francisco.

Heute haben wir den Tag genutzt und den Las Vegas Strip nochmal von vorne bis hinten angeschaut....

Jetzt ist es schon kurz vor 2, ich muss wirklich ins Bett.....in Deutschland ists jetzt schon kurz vor 10 in der Frühe, diese 9 Stunden Zeitverschiebung sind wirklich der Hammer....

14.9.08 10:45


California Dreamin'

Vor einigen Stunden sind wir in San Francisco gelandet. So far everything looks good.

Das Hostel ist super, und auch die Gegend ist diesmal besser. Von San Francisco haben wir bisher noch nicht sonderlich viel gesehen. Cable Cars fahren durch die Straße, und der Weg vom Zug zum Hostel mit dem Koffer bei all dem Bergen war anstrengend. (Natürlich macht dies den Charme der Stadt aus, aber wer kommt auf die Idee eine solch hügelige Stadt zu bauen???)

 

Nunja, morgen werden wir uns auf den Weg zur Golden Gate Bridge machen......... viele liebe Grüße nach Deutschland.... 

15.9.08 05:23


Besuch bei der Golden Gate Bridge

Erstaunlicherweiße klappt das mit dem Internet bisher überraschend gut.

Heute haben wir hier den 1. Tag gleich genutzt und San Francisco unsicher gemacht.

San Francisco ist eine Stadt mit ganz viel Charme. Ganz anders als alle anderen Städte die ich hier bisher in Amerika gesehen haben. Die ganzen Hügel vorneweg- die sind wirklich aussergewöhnlich.

Die Häuser hier sind mit vielen Erkern und Verschörkelungen verziert. Angefangen haben wir heute heute mit der Golden Gate Bridge- wir sind mit dem Bus zum nahegelegenen Park gefahren und sind 45 Minuten zur Brücke hingelaufen und haben unmengen an Fotos geschossen. Die Brücke ist riesig  und faszinierend. Anschließend haben wir uns zu Fuß an das Mrs. Doubfirte Haus aufgemacht. Es ging durch 3 verschiedene Stadtteile, alle mit eigenem Flair. Anschließend ging es durch Japantown (viel besser als dieses ständig eklige Chinatown- obwohl das hier in San Fran ja wirklich toll sein soll), zu den "Painted Ladies". Das ist eine Reihe von 7 Häusern, die so schön sind, dass sie auch Postcard Row genannt werden. Bei unserem "kleinen Spaziergang" haben wir so ca halb San Francisco abgelaufen- und manche Hügel sind echt steil. Die Füße sagen momentan gefühlte 100 km, aber es waren "nur" so ca. 10 Km. Auf unserem Nachhauseweg mussten wir nochmal kurz durch die "Yucky" Gegend, vor der wir gestenr schon gewarnt wurden. Als wir nämlich gestenr total planlos mit unseren Koffern aus dem Zug ausstiegen sprach uns jemand an, ob er uns Helfen könnte den Weg zu finden- und wärrend er uns so erklärte wo wir hinmüssen, meinte er nur welche Gegend wir nachts meiden sollen...und Sarah und Ich kuckten uns nur so an und dachten: Oh nö- nich schon wieder... Aber glücklicherweiße hat uns der Typ an der Rezeption hier im Hostel auch schon vor der Gegend gewarnt und wir wissen jetzt, dass wir bei Nachts das Hostel nicht von der linken Seite anlaufen dürfen, weil es da ein paar Blocks weiter entfernt nicht so fein ist...aber solang das nicht so ist wie in Vegas In Manhattan möcht ich auch nicht neben Chinatown wohnen :D :D :D

Mit unmengen von Bildern im Gepäck lassen wir den Abend jetzt im Hostel ausklingen- morgen geht es nämlich in der Frühe los auf die Gefängnis Insel Alcatraz.

16.9.08 06:17


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