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Was braucht der Mensch nicht alles

Im Prinzip ist das voll die Rennerei, weil man alles 20tausend Mal ausfüllen muss, lauter Behördenzeugs erledigen muss und all so was. Ich kann an alle nur Raten: Fangt früh an, wenn ihr nicht die paar Monate vor dem Abflug in ein totales Chaos geraten wollt. Ich frage mich, wie man das alles schaffen soll, wenn man nicht so viel Zeit hat wie ich? Ich teile mich hier quasi:

- Geschäfts- ich (Beobachtungen, Elterngespräche, Angebote...und ja: JAHRESARBEIT)

AuPair- ich ( Referenzen, Collage, DHL, Versicherung, Gesundheitszeugnis und und und)

und Privat- ich (schlafen, Babysitten gehen.....)

naja...ist im Prinzip nicht sooo schlimm, nur es verändert alle bisher da gewesenen Prinzipien! :D

 

bisher bezahlt:

- biometrische Fotos für den Reisepass ( 12 Euro)

- Reisepass (37,50€

- Briefmarken zum Referenz einholen, Unterlagen wegschicken ( 6 € )

- Sprit zum Referenz einholen (viiiele Euronen)

- Fahrscheine zum Interviewtermin (insgesamt 8,35€ )

- Polizeiliches Führungszeugnis (13 € )

- Praxisgebühr zwecks Medical Form (10€ )

- Visa Interview Termingebühr (7,53€ )

- Briefmarken um Unterlagen an AIFS zu senden (2,10€ )

- Visa Antragsgebühr (80€ )

- internationale Photos für's Visum (11,90€ )

- internationaler Führerschein (16 € + 50Cent Parken^^)

- 395 € Programmgebühr AIFS

- Ergebnis einer Shoppingtour für Gastgeschenke für die ganze Familie und Reiseduschgel, Sonnencreme etc (53&euro 

 

- Nerven... und kostet eigentlich die Hotline der AOK etwas????

 

Interview Bericht:

Endlich war es also soweit. Wiedererwartens hatte ich in der Nacht zum 1. Februar recht gut geschlafen. Morgens war ich sogar noch so verpeilt, dass ich mich ernsthaft fragen musste, weshalb der Wecker klingelte, da ich in Gedanken schon im Wochenende war. Die Fahrt nach Bad Cannstatt machte mich dann aber doch nervös, obwohl ich die Strecke schon in und auswendig kannte, da ich einmal ein Praktikum in diesem Viertel gemacht hatte. Das Haus der Interviewdame fand ich relativ schnell, war allerdings etwas zu früh dran, und da es nieselte suchte ich etwas zum unterstellen. (Das in so einer typischen Wohn-gegend übrigens leichter gesagt als getan ist!!!!) Fand dann so eine "pissige" Säule, wie Mittermeier die Telefonzellen nennt, und versuchte mich dort unterzustellen. Wie das dann aussah, kann man sich sicher denken, denn diese Teile bieten ja nicht wirklich Schutz. Meines Erachtens kann man 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit klingeln, also tat ich das auch.....und nochmal....und nochmal....und drückte alle Knöpfe, die ich dort so fand. KEINER ÖFFNETE! War das eine Falle? Wollten sie testen, wie ich mit soetwas umging? Na also eigentlich nicht, dachte ich mir. Schließlich dient ja so ein Interview nicht der Kundenabwehr. Schließlich wollen die ja mein Geld. Plötzlich regte sich etwas im Haus und ich klopfte an die Tür...und siehe da...mir wurde geöffnet. "Pünktlichg wie die Maurer" war das erste, das ich hörte...seltsam seltsam. (Fürs Protokoll, während meinem Interview klingelte jemand an der Haustür, also war diese Klingel nicht kaputt!!)

So, jetzt zum eigentlichen Interview. Die Dame erwies sich als sehr nett. Anfangs gingen wir das Hauptproblem an, nämlich die Auswahlkriterien zwischen Au Pair und Au Pair Pro. Das Ende vom Lied war, dass ich wieder ein Teil meiner Bewerbung mit nach Hause genommen habe und jetzt doch als Au Pair Pro gehen werde. Dann setzte sie mich an einen Computer und ich durfte diesen CPI ausfüllen. Wie bereits in diversen Foren angekündigt, war dieser wirklich sehr komisch. Fragen von: "ich wre gerne Journalist", "Ich trage gerne teure Kleidung", "In schnellen Autos fühle ich mich wohl", bis "In der Baubranche fühle ich mich zuhause", "Ich lüge nie vorsätzlich", über "ich glaube das Menschen lügen, um sich einen Vorteil zu verchaffen", "ich habe in der Schule immer mein bestmöglichstes gegeben", "ich glaube ich bin eine Starke Persönlichkeit", bis hin zu "Es macht mir Angst vor einen Großgruppe zu sprechen"....alles war vertreten. Konnte aber alles leicht ausfüllen...War ja ziemlich gut vorbereitet gewesen. Als ich dann endlich wieder das Esszimmer gefunden hatte, indem sie wartete, begrüßte sie mich mit "HELLLOOOO" (oh mein Gott, schoss es mir in dem Moment in den Kopf.... die Englisch Phase!" So war es dann auch, und das Gespräch verlief ab da nur noch in meiner ehemaligen Lieblingssprache =). Sie meinte, dass meine Bewerbung klasse sei, der DHL super und sehr informativ wäre, und das da eigentlich schon alle drin stände. Sie fragte trotzdem: Was ich mit meiner Familie gemeinsam mache, wie genau die Trennung meiner Eltern war, für wen es am schlimmsten war, ob wieder alles ok ist, wie es war, wie es lief....was ich für haushaltliche Pflichten übernehme, Was ich beim Babysitten tue, ob ich einen Freund habe, ob man mich in meinem Vorhaben unterstützt, was meine Stärken sind, was meine Gastfamilie von mir erwartet, was ich von dem Aupair jahre erwarte, warum AuPair, warum Amerika, warum ich zu AIFS gekommen bin und und und....Dann kamen die komischen Fragen über meine Ausbildung: Jahresarbeitsthema, Naturwissenschaften, Experimente, Bauanleitung der Rakete, wie die Kinder reagieren....das waren echt komplizierte Vokabeln, sodass ich ihr ein Mischmasch aus Deutsch und Englisch lieferte...(aber darauf konnte sich ja auch schließlich keiner Vorbereiten) Und dann kam die super frage: "How do you speak English so well?"

comes with ByteThumb  V 1.4 © Byteandi

Wahrscheinlich interpretiere ich da jetzt viel zu viel hinein, aber es tat mir so gut darauf zu antworten . Wie ich früher Englisch gehasst habe, und wie meine damalige Lieblingslehrerin es geschafft hat, dies zu verändern...

Dann noch die Fragen, über das Autofahren und schon wars vorbei....

War danach voll glückselig und ich freue mich jetzt schon soooo tierisch!!!!

 

Wenns jemand interessiert: hier ist mein "Dear Hostfamily Letter":

 

Dear host family,


First of all, I would like to thank you so much for being willing to open your doors and to share your life with me for a whole year and even more for trusting me with your children

I hope you will enjoy this letter and learn a little bit more about my personality and my life.


My name is Anke Jakob, and i am 19 years old. I was born on May 24th 1987 in Esslingen, a city near Stuttgart in Germany, with 92 000 inhabitants. Now- nearly 20 years later, i am still living here with my family in a house that used to be my grandparents house.

My family means:

my Father Michael, 47, who is a civil servant,

my mother Beatrix, also 47 years old, who is actually a nursery- school- teacher, but works since a year as a mail person,

my brother Lukas, 12 years old, our tomcat Moritz, which is nearly 14 years old, and me.


I saw my brother growing up, and because of the big age- difference he's not just a little brother to me. I tried to act as a model to him. In the past i often have to pay attention for him, when our parents went out or something. We both have a very good relationship. We like to go to the cinema together, play games or read out from our books.

My parents broke up nearly 2 years ago, but they got reunited and we are a whole family again. We have a harmonious relationship and i was (and still are) always a family person. We like to go swimming with the whole family or travel on our holidays for example.


In my spare-time i like to read books, go swimming, listen to music (pop, country, european musicals), meet my friends, and sit in front of my computer and be creative there- like picture editing or so on. 3 years ago i ended my membership on a swimming club because i had no time for my vocational training AND regularly swim lessons. But i was a member there for over 7 years, went to contests and swam a lot.


My very best friend is Susi, i met her 4 years ago and we nearly understand us without words, just by eye contact. She is really sad about my plan for going away for a whole year, but she is trying to support me, wherever she can. We both like having fun, so when we go out, you can hear as laughing a long time, even before you can see us. We talk about everything and anything.


I'll finish my vocational education as a nursery- school- teacher this summer. Just right now I'm doing a practical training in a nursery- school for a year. We have children from 3 – 7 years here. I like it there very much- we just got school kids to look after so i often have to help them with their homeworks.


Besides that i have 3 families, which i am a long- time babysitter for. The most time i spend with Nils and Charlotte (called Lotti). I've met them when Lotti was 6 months and Nils 3 years old. Now he is 6 and she's 3 years old. Normally i go there in the evenings, so i have to prepare dinner for them and help them with teeth brushing. After that we often play that we all are knights and have to found gold behind the sofa or something like that. Right now Nils really likes to play to be a prehistoric man, so Lotti and i have to be animals from a long time ago. After that i have to read to them and than i take them to their beds. I often have to sit beside Lotti and wait until she sleeps.


There are two other kids, i have to care for. Linus and Finn. I know both since they were born. They used to live here in my neighborhood so i often took care at them in the afternoon, but they moved away about 3 years ago. Since then I'm just sometimes over there to just play with them. So i am often there in the evenings too. We play games together, watching books and i take them to bed.

Then there is Paul, the son of a friend of my mother. He'll turn 2 in April and i like to babysit him very much.

After finishing my Au Pair Year i like to work here with toddlers. I've made a practical training for 6 weeks in a nursery- school, where we have to supervise children from nearly 1- 6 years.

I've learned a lot there. I have already known how to change a diaper and how to wipe away a babies' tears. But in that nursery- school i fed toddlers every day, and i learned to understand a little bit more, of what they are telling you with they're eyes and noises.

To be with children means a lot to me. They see the world with other eyes and nothing we do, or we don't do is without a consequence . I'm very glad to see how my babysitter kids, and the kids in my nursery- school turn older and how they evolve themselves.


Since May 24th 2005 i've got my drivers license.

I am a safe driver, never had an accident, got a ticket or something like that. If we are on vacation i drive a lot. I drove 4-5 times about 500 kilometers to Austria on the highway. But normally i drive in the city. The last few weeks i hadn't time to, because i ride to work by bike, but right now i got more opportunity to drive. Drive shopping, to my babysitter kids and so on.


The main reason, why i want to become an Au Pair is, because i love children, and i like to spend time with them.

And i want to know how daily life and culture of an American family is like. I want to broad my horizon, learn new things and want to be more self- confident. I want to be more independent, and prove that i can deal with it and stand on my own feet. And i think, this is how i could advance my English skills best.


Now some short aspects of my character: I'm a very optimistic person, I'm open- minded for new things and new persons, I'm as i know self- confident and you can always talk to me, if there's something wrong. I like to talk about it, realize my mistakes and will try to change it. I am a humorous person and like to laugh a lot. At the beginning of something new I'm maybe sometimes a little bit shy and quiet, but if i feel good, it's easier for me to be just myself.


I'm looking forward to become a part of your family, and spend a wonderful year with your family in the US.

I hope to hear from you soon and would love to talk with you individually on the phone.


Best wishes from Germany

Bericht vom Visa Interview:

Also, der Tag für den Konsulatsbesuch war gekommen. Der 12. Juli 2007.

Alle anderen Kollegen in Ostfildern haben Betriebsausflug, ich habe als Ausgleich für meine Facharbeit frei bekommen um extra um 5.30 aufzustehen und nach München zu fahren

Pünktlich um 9 sind wir angekommen, allerdings sah gar nichts aus nach Botschaft. Nachdem wir dann das Auto irgendwo am Ende der Welt geparkt hatten, stellte ich fest, dass ich mich die ganze Zeit verlesen hatte. Sehr peinlich, aber dort stand nicht Königinstraße 12, sondern 5, denn mit 12 war das Datum gemeint blush

Nungut, mir war mittlerweile total schlecht geworden, wir hetzten also 1-2 Kilometer zurück um dann endlich zu einem Gebäude zu kommen, das schon eher nach Botschaft aussah. Vorne patrouillierte eine Polizistin, davor stand ein Security Mann mit Schlagstock und das ganze gut mit Video gesichert. Das ganze war ganz schön angsteinflösend. Ich ging erst mal auf den Wachman zu um nachzufragen, ab wann ich denn in das Gebäude hinein könnte. Vor mir stand eine unhöfliche Frau, die den Wachman anschnauzte, weil sie gern wissen wollte, wann ihre Freundin wieder aus der Botschaft heraus käme, weil sie schon 2 Stunden warten würde. Die beiden hatten einen nicht sehr freundlichen Wortwechsel und anschließend machte sie der Wachman darauf aufmerksam bitte amerikanischen Boden zu verlassen, da er sonst die Polizei rufen würde...OHHH ......

Nungut, damit ich meinen Dad nach dem ganzen anrufen konnte, hinterlegten wir mein Handy bei diesem Polizeiposten. Prinzipiell auch nicht so mein Ding, aber in so einer Situation. Also wieder vor das Konsulat.

Der Wachman winkte mich rein, und auf einmal redete er nur noch Englisch, meinen Passport, ob ich ein Mobilephone with me hätte, in meine Purse rein schauen etc...dann also wieder warten.

Anschließend kam ich in eine „Sicherheitsschleuse“. Darin stand ein netter Mann, der mit gebrochenem Deutsch erklärte, wo die Formulare reinkommen müssen, wo man die Jacke und die Tasche hinlegt, und wo man sich auszieht...(Taschentücher aus den Hosentaschen leeren und Pulloverjäckchen ausziehen) also auch das Papier aus den Hosen und den Schal ausziehen :D Meinen Sensor Autoschlüssel musste ich abgeben, aber die haben so Schachteln, wo man was aufbewahren kann. Das hätte man mir auch schon früher sagen können, dann hät ich mein Handy doch mit rein nehmen können.

Gut, nachdem ich und meine Sachen dann gut durchleuchtet waren ging es in den nächsten Raum. Dort wurden meine Unterlagen geprüft und zusammengetackert und in die richtige Reihenfolge gebracht. Dann hieß es eine Nummer ziehen. 645. Und plötzlich dongte es und ich wurde schon aufgerufen. War es das schon?

Also zu Schalter 2. Meine Unterlagen wurden genommen und die Frau sagte nochmal mit Nachdruck, ich solle mir meine Nummer gut merken, wenn ich dann zur Besprechung aufgerufen würde und klebte mein Zettelchen auf meinen Pass. Also wieder warten. So oft wie in der Stunde ging mir wohl noch nie eine Zahlenkombination durch den Kopf. 645.

Dann geschah alles irgendwie wahllos. Leute die nach mir gekommen waren, zogen Nummern, und wurden vor mir abgefertigt. Der Raum, der zuvor vielleicht mit ca. 20-30 Personen gefüllt war wurde immer leerer und leerer. Irgendwann kam der Security Man vom Tor und meinte, dass no more left wären. Und irgendwie kam es mir dann so vor, als würden die Menschen von Schalter 1 & 2 zu den Schaltern 4 & 5 wechseln. Auf jeden Fall wurde man dann aufgerufen zur „Besprechung“. Nunja...man vielleicht schon. Ich nicht. Am Ende saßen nur noch ein paar Leute da. Die Mädels hätten AuPairs sein können. Lässt man uns extra lange warten? Dann saßen wir nur noch zu 3. da. Und endlich, die Erlösung 645!!!! Also nach hinten gewatschelt. Zwischenzeitlich hatte ich schon viele Leute gehört, die sich einer englischen Befragung hatten unterziehen müssen und war echt nervös. Hatte mir also spontan viele englische Antworten parat gelegt. Und was geschah dann: Schalter 5. „Hallo. Sie wollen AuPair werden?“ Ja. „dann legen sie bitte ihren rechten und ihren linken Zeigefinger auf den Scanner“.....“Wissen sie schon, wo sie hinkommen?“ „Nach Purchase“ „wo ist das?“ Im State New York. „Ok. Sind sie fertig mit dem Abitur?“ Nein, gerade mit der Ausbildung fertig. „Als was war ihre Ausbildung?“ Als Erzieherin. „Was ist das?“ g Kindergärtnerin...“AAAHHH..... auf wie viele Kinder müssen sie aufpassen?“ Auf drei, dann die Frage nach derren Alter. „Ok, ich habe soeben ihr Visum bewilligt, sie bekommen es in den nächsten 2-5 Tagen per Post zugeschickt. You'll have your hands full, a lot to do!“ Yes und thank you und vielen Dank und Danke und Byebye =)

Ging dann doch ganz fix mit der freundlichen Amerikanischen Frau mit ihrem netten Akzent. =)

Dann also raus, meinen Autoschlüssel wieder geholt und fertig.

Nach nur 1 Stunde. 9.50 rein und 10.55 Uhr wieder raus. Ging doch, und ich lebe immer noch =)


Achja, und Bindemittel oder so wollte keiner sehen =)




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